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So gesund: Heute ist der Weltfischbrötchentag

Die Kardiologin Dr. Britta Goldmann.

Die Kardiologin Dr. Britta Goldmann.

Ran an den Matjes: Das Kardiologen-Team der Asklepios Klinik Harburg nimmt den Weltfischbrötchentag zum Anlass, auf die Bedeutung von Hering und Co. für die Herzgesundheit aufmerksam zu machen.

Von Sabine Lepél Samstag, 04.05.2019, 13:00 Uhr

Heute ist „Weltfischbrötchentag“. Ganz offiziell. Nicht nur an Nord- und Ostsee wird dieser kuriose „Gedenktag“ an diesem Wochenende teilweise groß gefeiert. Im Süderelberaum findet zwar keine größere Veranstaltung zu diesem Thema statt, doch so ganz soll die Relevanz des Weltfischbrötchentages an den TAGEBLATT-Lesern nicht vorübergehen. Denn Fisch gehört zu den gesündesten Nahrungsmitteln überhaupt – und die Fischbrötchen, die heute weltweit gefeiert werden, gehören zu Hamburg wie der Wurm zum Watt.

Deshalb findet der „Weltfischbrötchentag“ in diesem Jahr auch zum ersten Mal in Hamburg statt: Mit zahlreichen Aktionen wird der Lieblingsimbiss der Norddeutschen auf der Reeperbahn gefeiert. Und da darf ruhig zugeschlagen werden, weist die Chefärztin des Herzteams der Asklepios Klinik Harburg, Dr. Britta Goldmann, auf die positiven Eigenschaften von Hering und Co. für die Herzgesundheit hin: „Fische sind gesund: reich an Eiweiß, Vitamin D, Vitamin B1, B5, B12, Jod, Omega-3-Fettsäuren und Selen. Fisch sollte auf keinem Speiseplan fehlen“, so Dr. Goldmann.

Ernährungsexperten empfehlen den regelmäßigen Verzehr von Fisch – am besten ein bis zweimal wöchentlich. „Je fetter der Fisch, desto besser ist er für die Gesundheit“, sagt die Harburger Kardiologin. „So wird etwa das im Fisch reichlich enthaltene Eiweiß vom Körper benötigt, um Muskeln aufzubauen. Es ist besonders leicht verdaulich und sättigend.“ Daneben stelle Fisch die wichtigste natürliche Jodquelle dar.

Gerade deswegen schätzen Kardiologen wie Dr. Goldmann die positiven Effekte von Fischverzehr für die Gesundheit. Die Omega-3-Fettsäuren braucht der menschliche Organismus, kann sie aber nicht selbst produzieren. Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren schützen vor Entzündungen, stärken das Immunsystem, unterstützen die Hirnfunktion und schützen vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. „Für die Herzgesundheit sind Omega-3-Fettsäuren ein wichtiger Bestandteil. Sie beseitigen Cholesterin, sodass die Arterien elastisch bleiben. Das senkt in der Folge das Risiko für Arteriosklerose und Herzinfarkt“, erklärt die Chefärztin der Klinik für Kardiologie am Asklepios Klinikum Harburg.

Sie rät deshalb: Ran ans Fischbrötchen! Und vor allem an den Star unter ihnen, den Matjes. Der junge Hering tritt in der Natur insbesondere im Frühsommer in Erscheinung. Im Fischbrötchen ist er ganzjährig erhältlich. Heringe enthalten besonders viele Omega-3-Fettsäuren. Gemeinsam mit dem bekömmlichen Geschmack macht sie das (nicht nur bei Hamburgern) so beliebt.

Hamburger und angereiste Fans feiern heute hauptsächlich mit Veranstaltungen auf der Reeperbahn das Fischbrötchen. Dr. Britta Goldmann ist froh über die Aufmerksamkeit, die der Aktionstag dem gesunden Snack widmet. „Fischbrötchen gehören zu Hamburg wie Labskaus und Franzbrötchen. Sie sind nur viel gesünder“, sagt die Ärztin. „Hamburg, Hering, Herz – das kann man sich leicht merken.“ Man könne am Weltfischbrötchentag guten Gewissens ein Fischbrötchen für die Herzgesundheit essen, so die Expertin aus Harburg.

Mehr Tipps für die Herzgesundheit geben die Experten der Asklepios Klinik im Internet unter folgendem Link:

gesundleben.asklepios.com/gesund-werden/praevention/herzgesundheit/

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