AbonnierenAbo
Zähl Pixel
Streaming

Spotify macht Gewinn - mehr Nutzer und höhere Preise

Der Marktführer im Musikstreaming hat 574 Millionen Nutzer weltweit.

Der Marktführer im Musikstreaming hat 574 Millionen Nutzer weltweit. Foto: Fabian Sommer/dpa

Nach Verlusten im dreistelligen Millionenbereich im vergangenen Jahr, schreibt der Musikstreamindienst Spotify wieder schwarze Zahlen und rechnet zum Ende des Jahres mit einem weiteren Nutzeranstieg.

Von dpa 24.10.2023, 16:50 Uhr
3 Monate Premium-Zugriff auf tageblatt.de für nur 0,99 €! Jetzt sichern!

Stockholm. Spotify hat es im dritten Quartal nach einem Anstieg der Nutzerzahlen und einer Preiserhöhung in die schwarzen Zahlen geschafft. Der Musikstreaming-Marktführer verbuchte einen Gewinn von 65 Millionen Euro nach einem Verlust von 166 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Im zweiten Quartal hatten noch rote Zahlen von 302 Millionen Euro gestanden.

Spotify gewann binnen drei Monaten 6 Millionen Abo-Kunden und 23 Millionen Nutzer insgesamt dazu. Der Dienst hat nun 574 Millionen Nutzer, von denen 226 Millionen zahlende Abo-Kunden sind, wie Spotify mitteilte. Das waren jeweils zwei Millionen mehr als die Firma in Aussicht gestellt hatte.

Für das Schlussquartal rechnet Spotify mit einem deutlichen Sprung auf 235 Millionen Abo-Kunden und 601 Millionen Nutzer insgesamt. Das schwedische Unternehmen gilt als die klare Nummer eins im Musikstreaming vor Apple und Amazon.

Der Quartalsumsatz stieg im Jahresvergleich um elf Prozent auf rund 3,36 Milliarden Euro. Dabei stiegen die Werbeerlöse aus der Gratis-Version und Podcasts um 16 Prozent auf 447 Millionen Euro, während die Einnahmen aus dem Abo-Geschäft um zehn Prozent auf gut 2,9 Milliarden Euro wuchsen. Spotify hatte im Juli Abo-Preise in zahlreichen Ländern erhöht, Deutschland folgte Anfang Oktober.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Apple bringt erstes auffaltbares iPhone heraus

Apple bringt erst Jahre nach Vorreitern wie Samsung sein erstes auffaltbares iPhone auf den Markt. Dennoch glauben Marktforscher, dass der Neuankömmling schnell die Führung übernehmen wird.

Telekom-Chef warnt vor Pessimismus bei KI

KI verändert Wirtschaft und Gesellschaft, der Wandel nimmt Fahrt auf. Was bedeutet das für uns? Bei einer Kölner Veranstaltung trat Telekom-Chef Tim Höttges ans Rednerpult.

Rückschlag für Vodafone im Streit mit 1&1

Seit 2023 mischt 1&1 als vierter deutscher Handynetzbetreiber auf dem Mobilfunk-Markt mit. Sein Start war holprig - warum eigentlich? Bei der Antwort auf diese Frage zeigt 1&1 auf Vodafone.