TStreikchaos zum Schulstart bleibt aus
Eine S-Bahn im Gleis (Symbolbild). Foto: Reinhardt/dpa
Die dritte Streikwelle der Lokführergesellschaft GDL ist in vollem Gange. Im Landkreis Stade war davon am gestrigen Donnerstag, dem ersten Tag des insgesamt fünftägigen Arbeitskampfes, aber offenbar nur wenig zu spüren – trotz des Schulbeginns.
Die dritte Streikwelle der Lokführergesellschaft GDL ist in vollem Gange. Im Landkreis Stade war davon am gestrigen Donnerstag, dem ersten Tag des insgesamt fünftägigen Arbeitskampfes, aber offenbar nur wenig zu spüren – trotz des Schulbeginns.
Das TAGEBLATT hat seine Facebook- und Instagram-Nutzer gefragt, ob sie Probleme hatten, zur Schule oder zur Arbeit zu kommen. „Nein, zum Glück nicht! Start Unterelbe fuhr pünktlich in Richtung Hamburg Hbf“, schreibt Melanie. Eine andere Userin hat ähnliche Erfahrungen gemacht: „Es lief wie schon beim letzten Streik, mit der S 3 sehr gut.“
Züge beim „Start“ fallen aus
Einige berichten von „gut gefüllten, aber nicht hoffnungslos überfüllten“ Bahnen, andere haben von vorneherein auf die Bahn verzichtet und das Auto oder Fahrrad genommen. Eine Mutter schreibt, dass sie ihr Kind habe mit dem Auto zur Schule bringen müssen.
Der Bahnstreik dauert bis Dienstag, 7. September, 2 Uhr. Die S-Bahnen S 3, S 1 und S 21 verkehren im 20-Minuten-Takt, die S 31 fällt aus. Beim „Start“ fallen am heutigen Freitag 18, am morgigen Sonnabend 22 Züge aus, wie das Unternehmen auf seiner Internetseite mitteilt. Stattdessen verkehrten Busse. Aktuelle Informationen unter www.bahn.de/aktuell. (vdb)