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Tarifabschluss im Hamburger Groß- und Außenhandel

Im Hamburger Groß- und Außenhandel arbeiten rund 60.000 Beschäftigte. (Archivbild)

Im Hamburger Groß- und Außenhandel arbeiten rund 60.000 Beschäftigte. (Archivbild) Foto: Christian Charisius/dpa

In der Branche arbeiten rund 60.000 Beschäftigte. Die Mitarbeiter in tarifgebundenen Unternehmen sollen in zwei Schritten insgesamt fünf Prozent mehr Geld bekommen.

Von dpa 11.08.2026, 14:00 Uhr
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Hamburg. In den Verhandlungen über die Bezahlung im Hamburger Groß- und Außenhandel hat es einen Abschluss gegeben. In Anlehnung an den vorausgegangenen Abschluss im Juli in Bayern sollen die Beschäftigten in zwei Stufen ein insgesamt fünf Prozent höheres Entgelt erhalten. Der Vertrag laufe - wie von den Arbeitgebern gefordert - zwei Jahre, teilten die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) und der AGA Unternehmensverband mit.

Die Verhandlungen hatten in Hamburg am 20. April begonnen. Die Gewerkschaft rief während der Tarifrunden zu Warnstreiks auf. Verdi hatte zuletzt eine Entgelterhöhung um sieben Prozent gefordert und der Arbeitgeberverband insgesamt 3,4 Prozent mehr Geld geboten.

Die Verdi-Verhandlungsführerin, Heike Lattekamp, sagte nach dem Abschluss in der vierten Gesprächsrunde: „Die Verhandlungen waren schwierig, doch am Ende ist es gelungen, eine Einigung zu erzielen.“ Der ehrenamtliche Verhandlungsführer des AGA Unternehmensverbands, Michael Fink, nannte die Verhandlungen hart, aber zielgerichtet. Der Abschluss koste die Unternehmen viel. Er beklagte, dass das Marktumfeld kaum Wachstum hergebe. 

Nach Darstellung von Verdi ist der Groß- und Außenhandel in Hamburg weitgehend mittelständisch aufgebaut. Die Verhandlungen betrafen Medikamentengroßhändler, Händler von Autoteilen und Stahl sowie Unternehmen wie Metro und Handelshof. Nach übereinstimmenden Angaben der Tarifparteien arbeiten rund 60.000 Menschen in der Branche.

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