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Theater Kontraste ausgezeichnet

Der Pegasus-Preis für Privattheater in Hamburg geht in diesem Jahr an das Theater Kontraste in der Komödie Winterhuder Fährhaus. Die mit 35 000 Euro dotierte Auszeichnung würdige die herausragende Spielzeit 2015/2016 mit drei Inszenierungen auf höchstem Niveau, teilte die Jury mit – von der aberwitzigen Komödie „Der Vorname“ von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellières über den Psychothriller „Unter Verschluss“ von Pere Riera bis zur Fremdenhass-Farce „Wir sind keine Barbaren“ von Philipp Löhle. Intendant Michael Lang habe sich mit sicherem Gespür für Zeitströmungen diese bitterböse und komische Gesellschaftssatire gesichert, lange bevor das Flüchtlingsproblem und seine Konsequenzen das Tagesgeschehen dominierten.

Sonntag, 26.06.2016, 17:53 Uhr

Der Pegasus-Preis für Privattheater in Hamburg geht in diesem Jahr an das Theater Kontraste in der Komödie Winterhuder Fährhaus. Die mit 35 000 Euro dotierte Auszeichnung würdige die herausragende Spielzeit 2015/2016 mit drei Inszenierungen auf höchstem Niveau, teilte die Jury mit – von der aberwitzigen Komödie „Der Vorname“ von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellières über den Psychothriller „Unter Verschluss“ von Pere Riera bis zur Fremdenhass-Farce „Wir sind keine Barbaren“ von Philipp Löhle. Intendant Michael Lang habe sich mit sicherem Gespür für Zeitströmungen diese bitterböse und komische Gesellschaftssatire gesichert, lange bevor das Flüchtlingsproblem und seine Konsequenzen das Tagesgeschehen dominierten.

Mit ihrer Entscheidung würdigte die Jury auch die Linie, die seit Gründung des 99-Plätze-Theaters im Jahr 2000 konsequent verfolgt werde: Stücke voller schwarzem Humor, zeitkritisch und unbequem, die auf den Spielplänen anderer Hamburger Theater nur selten zu finden sind. Michael Lang habe den Mut gehabt, einen Spielplan in „seinem“ Theater durchzusetzen, der einen Kontrapunkt zum leichteren Programm des Haupthauses bildet. Und das allen wirtschaftlichen Schwierigkeiten zum Trotz.

Mit dem Pegasus-Preis zeichnet der Energiekonzern ExxonMobil jährlich ein Hamburger Privattheater aus. Das Preisgeld solle eine Inszenierung ermöglichen, die sonst nicht oder nicht in dieser Ausstattung hätte verwirklicht werden können.

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