Tolle Aussage
Manfred Weber, Nachtigallenweg in Stade schreibt zum Artikel „Ministerin diskutiert auf Strohballen“ (TAGEBLATT vom 8. April):
Manfred Weber, Nachtigallenweg in Stade schreibt zum Artikel „Ministerin diskutiert auf Strohballen“ (TAGEBLATT vom 8. April):
Sehr geehrter Herr von Allwörden, mit sehr viel Interesse habe ich Ihren Artikel gelesen. Vielen Dank, Herr von Allwörden für Ihre Genauigkeit sowie die wörtlichen Zitate. Was mir in Ihrem Bericht fehlte, war die Tagesangabe der Veranstaltung sowie eine genauere Teilnehmerangabe.
Aber Ihr Bild zur Veranstaltung hat für mich eine tolle Aussage. Besonders von Sönke Hartlef und Johann Knabbe. Bei den abgebildeten Personen fällt doch sofort die Teilnahmelosigkeit von Sönke Hartlef sowie Johann Knabbe auf. Auch der Abstand von Frau Neumann und Frau Balthasar zu Kai Seefried sagt so einiges. Für Frau Neumann sowie Kai Seefried ist die Handhaltung à la Merkel bezeichnend.
Auch, wie von Ihnen beschrieben, fand Kai Seefried als Moderator, nicht die erforderliche Diskussionsbereitschaft im Publikum. Vielmehr war es doch so, dass Frau Otte-Kinast hier nur die Absprache zwischen CDU und SPD aus dem Koalitionsvertrag wiedergeben konnte. Wo die Ministerin jedoch ein Umfrageergebnis hernimmt, welches besagt, dass nur 16 Prozent der Verbraucher bereit seien, mehr Geld für Fleisch zu bezahlen, wird ihr Geheimnis bleiben. Mir tut, auch in diesem Zusammenhang Sönke Hartlef leid. Aus allem Tun sowie Aussagen von Ratsfraktion der CDU und Veröffentlichungen, sieht doch Sönke Hartlef auch, dass seine eigenen Leute ihm nicht mehr zutrauen zum Bürgermeister gewählt zu werden. Denn alle Stimmen aus Bützfleth sowie dem Moor werden ihm nicht reichen, um die Wahl zu gewinnen.
Es ist doch vielmehr so: Die Ratsfraktion der CDU, gibt ihre Halbzeitbilanz bekannt. Die letzte Seite bekommt Sönke Hartlef sowie sein Programm. Teilnehmer haben mir gesagt, dass Herr Hartlef auf den Besuch der Ministerin schlecht beziehungsweise gar nicht vorbereitet war.
Auch Herr Hartlef erkennt jetzt, dass ein Bürgermeisteramt umfassendes Wissen und Durchsetzungsvermögen bedarf. Da lobe ich mir doch unsere Bürgermeisterin. Bei dem Gespräch mit dem Minister im Rathaus konnte ich selbst erkennen, welche Kompetenz Frau Nieber hat und dass man sie in Hannover kennt.
Was Ministerin Otte-Kinast über unsere Bürgermeisterin von sich gab, spottet jeder Beschreibung. Es zeigt doch viel mehr davon, als in der Landtagsfraktion der CDU bei der Ausrufe nach Interessenten für ihr Resort, sie bei drei nicht auf dem Baum war.