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Trabrennbahn Bahrenfeld weicht Wohnquartiert

Am Rand des Altonaer Volksparks (rechts) entstehen 2200 Wohnungen. Dafür sollen die Trabrennbahn Bahrenfeld (Bildmitte) sowie Dutzende Kleingartenparzellen (Mitte, unten) weichen. Foto: BSV

Am Rand des Altonaer Volksparks (rechts) entstehen 2200 Wohnungen. Dafür sollen die Trabrennbahn Bahrenfeld (Bildmitte) sowie Dutzende Kleingartenparzellen (Mitte, unten) weichen. Foto: BSV

Es ist das Ende einer traditionsreichen Hamburger Sportstätte - und zugleich der Anfang eines neuen Groß-Wohnquartiers: Die 1880 eröffnete Trabrennbahn in Bahrenfeld wird abgerissen und macht den Weg frei für eine Neubebauung mit Wohnungen für rund 6000 Menschen. 

Mittwoch, 23.11.2016, 09:08 Uhr

Stadtentwicklungssenstorin Dorothee Stapelfeldt (SPD) hat jetzt erste Pläne für das Projekt unter dem Titel "Wohnen am Volkspark" vorgestellt. Das 46 Hektar große Areal liegt zwischen Altonaer Volkspark und der Autobahn 7. Erst der geplante Lärmdeckel über die A7 macht ein große Wohnquartier dort möglich. Nicht nur verschwindet der Autolärm unter der Haube, auch werden jene Kleingärten auf das Lärmtunneldach umgesiedelt, die noch am Rand der Autobahn liegen. Die freiwerdenden Flächen grenzen östlich an das Gelände der Trabrennbahn.

Das neue Stadtquartier am Volkspark soll überwiegend dem Wohnen dienen, aber auch andere, Nutzungen sowie Nahversorgungs- oder Sozialeinrichtungen bieten. Geplant sind laut Stapelfeldt bisher "mindestens" 2200 Wohnungen, davon ca. 1300 auf der Fläche der Trabrennbahn. Ziel sei es, einen "urbanen Ort mit eigener Identität" zu schaffen, der sich zwischen die bestehende Bebauung und den Volkspark einpasst. 

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