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Leserbriefe

TTrump, Putin und die AfD

Zum Artikel „Europa bleibt außen vor“ (TAGEBLATT vom 19. Februar) schreibt Bernd Freydanck aus Stade:

Mittwoch, 26.02.2025, 14:45 Uhr

So weit ist es schon gekommen. Während sich die AfD, in Person von Frau Dr. Alice Weidel, „glücklich“ über die Wahl Donald Trumps zeigt, beweist dieser als selbst ernannter Sheriff der USA, zu welch üblen und egoistischen Aktionen er bereit ist. Völlig egal scheint ihm zu sein, was Russlands Herrscher an hunderttausendfachem Leid und Zerstörung den Menschen in der Ukraine angetan hat. Putins Bomben, Raketen, massenhafte Vergewaltigungen, Hinrichtungen von Kriegsgefangenen und Zivilisten, Deportationen von Kindern und vieles mehr an Grausamkeiten spielen offenbar keine Rolle. Er will sich als großartiger „Dealmaker“ präsentieren.

Dass er nun sogar dem ukrainischen Präsidenten indirekt unterstellt, er sei dafür verantwortlich, dass der Krieg schon so lange andauert, zeugt von Trumps völliger Ignoranz gegenüber den Realitäten. Es ist die vollständige Umkehrung von Täter und Opfer. Seine Forderung nach Wahlen in der Ukraine, gepaart mit der Behauptung, Selenskyj finde kaum noch Zustimmung bei den Menschen, ist nichts anderes als die komplette Übernahme der Kreml-Propaganda.

Welchen Scheinfrieden Trump im Auge hat, sagt er ganz unverblümt. Keine Nato-Mitgliedschaft, Europa hat Friedenstruppen zu stellen und vor allem die ökonomische Erpressung an die Ukraine, über Rohstoffdeals en masse eine sogenannte Kompensation für US-Hilfe leisten zu müssen, zeigen so offen, worum es ihm letztlich geht. Alles auf der Basis einer gewünscht neuen Partner- und Freundschaft mit Putin. Zu alledem natürlich kein kritisches Wort der AfD. Für die Zukunft des freien Europas und der Ukraine lässt dies und vieles mehr nichts Gutes erahnen.

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J
Jens Dammann
28.02.202508:15 Uhr

Der leider nicht gut informierte Leserbriefschreiber sollte sich vor dem Schreiben besser erst einmal über die wahren Hintergründe zur Entstehung des Krieges informieren.
Der neue US-Präsident TRUMP und seine Mannschaft haben es offensichtlich gemacht und entsprechend die politische Richtung korrigiert. Hier die Geschichte des Krieges: *Link von der Redaktion gelöscht. Der Link führt zu einer Internetseite mit Behauptungen und Unterstellungen, die nicht belegt sind. TAGEBLATT online.

H
Hans-Hinrich Fitschen antwortete am
02.03.202509:59 Uhr

Der Leserbriefschreiber ist deutlich besser informiert als Sie, Herr Dammann!

B
Burchard Neumaier antwortete am
28.02.202516:12 Uhr

Die amerikanische Meinungsfreiheit hat der "Dealmaker" ja schon eingeschränkt. Oder warum wird die Berichterstattung aus den Weißen Haus für die Presse eingeschränkt und lediglich für MAGA-Presse zugänglich gemacht? Demokratie lebt davon, dass Menschen Zugang zu Nachrichten über ihre Regierung durch eine unanhängige und freie Presse erhalten. Ein Typ wie Vance ist eben nicht derjenige, der die Welt über seine Art von Pressefreiheit aufklären muß. Und sicherlich glaubt der "blauäugige" Kommentator JD auch, daß die Ukraine die "militärische Spezialoperation" begonnen hat und durch ihren Widerstand einfach einen schnellen russischen Erfolg verhindert hat.

J
Jens Dammann antwortete am
28.02.202512:14 Uhr

JD Vance hatte Recht.
Die Zensur hat nichts mit Demokratie und Meinungsfreiheit zu tun. Nun dürfen sich auch TB-Leser keine Eigene Meinung mehr bilden.

J
Jochen Mextorf
26.02.202515:47 Uhr

Immerhin hat Trump uns darauf hingewiesen, dass unsere freie Meinungsäußerung hinüber ist. Bemerkenswert ist die Installation des Majestätsbeleidigungsparagraphen durch gewählte mutmaßlich demokratische Politiker.

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