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Leserbriefe

TTrumps neue Nachbarn

Zum Thema „Trump und Gaza-Streifen“ (diverse Artikel im TAGEBLATT) schreibt Lutz Schadeck aus Kutenholz:

Dienstag, 11.02.2025, 16:12 Uhr

Im Prinzip ist ja der Vorschlag von Trump gar nicht mal so falsch. Man kennt das aus der Erziehung: Wenn sich zwei Streithähne partout nicht in Ruhe lassen, muss man sie trennen, bevor sie noch weiter auf sich einprügeln. Allerdings sollte Trump die Beziehungen zur arabischen Welt nicht überstrapazieren. Sinnvoller wäre es meines Erachtens, Musk kauft den Landstreifen. Ist bestimmt zurzeit ein Schnäppchen. Und es ist auch wesentlich effektiver als das, was die Chinesen mit ihrer „neuen Seidenstraße“ versuchen. Die kaufen in verschiedenen Ländern nur kleckerweise mal einen Hafen, mal eine Fabrik et cetera. Das kann so nichts werden. Ein ganzer Landstrich ist da, quasi als Gesamtpaket, praktikabler. Die Palästinenser aus Gaza werden nach Florida umgesiedelt, Gaza wird als die neue Riviera unter dem Titel „Aufbau Ost“ aufgebaut. Eine „Treuhand“ wäre nicht nötig. Und dann, wenn es fertig ist, übernehmen die nun überzähligen US-Bürger aus Florida die Region. Ist zumindest humaner als das, was die Netanjahu-Regierung mit ihrer Siedlungspolitik im Westjordanland praktiziert. Gaza-Riviera wird dann der 51. Bundesstaat der USA. Endlich wäre Ruhe in der Region. Und Trump hätte die Hamas als neue Nachbarn von seinem Sitz in Mar-O-Lago aus unter Kontrolle.

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