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Norwegische Königsfamilie

U-Haft verlängert: Høiby bleibt mit Fußfessel zuhause

Der Prozess um Marius Borg Høiby und andere Skandale rund um die norwegische Königsfamilie hatten monatelang die Schlagzeilen bestimmt. (Archivbild)

Der Prozess um Marius Borg Høiby und andere Skandale rund um die norwegische Königsfamilie hatten monatelang die Schlagzeilen bestimmt. (Archivbild) Foto: Julia Wäschenbach/dpa

Vier weitere Wochen U-Haft für Marius Borg Høiby: Der Sohn von Königin Mette-Marit bleibt mit Fußfessel daheim. Beim Begräbnis von König Harald darf er dabei sein.

Von dpa 07.09.2026, 16:15 Uhr
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Oslo. Ein Gericht in Oslo hat die Untersuchungshaft des ältesten Sohns der neuen norwegischen Königin Mette-Marit, Marius Borg Høiby, um weitere vier Wochen verlängert. Høiby verbringt den Arrest mit elektronischer Fußfessel weiterhin im Zuhause des norwegischen Königspaares, Gut Skaugum, wie die Nachrichtenagentur NTB berichtete. Nach dem Tod seines Zieh-Opas, König Harald V. von Norwegen, hatte der 29-Jährige einer Verlängerung diesmal bereits vorab zugestimmt.

Høiby war im Juni unter anderem wegen zwei Vergewaltigungen nach norwegischem Recht zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Bereits seit Februar sitzt er in Untersuchungshaft, die regelmäßig verlängert werden muss. Der Norweger will das Urteil anfechten, ein Berufungsprozess könnte im kommenden Jahr starten. Die Polizei sieht eine Wiederholungsgefahr und will ihn deshalb in Untersuchungshaft behalten.

Im Zusammenhang mit dem Tod von König Harald V. Ende August hatte Høiby zuletzt mehrfach Ausgang bekommen, unter anderem, um sich im Krankenhaus von dem Monarchen zu verabschieden. Bei Haralds Begräbnis am Mittwoch wird er ebenfalls dabei sein.

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