Zähl Pixel
Archiv

Umbau der Therme in Otterndorf günstiger als gedacht

Moderner, größer, schöner: Aus dem 1975 gebauten Hallenbad ist durch den Umbau ein zeitgemäßes Freizeit- und Gesundheitsresort entstanden. Foto Anna Mutter

Moderner, größer, schöner: Aus dem 1975 gebauten Hallenbad ist durch den Umbau ein zeitgemäßes Freizeit- und Gesundheitsresort entstanden. Foto Anna Mutter

Rund 4,4 Millionen Euro flossen 2013 und 2014 in die Attraktivitätssteigerung des Otterndorfer Hallenbades. Die Überraschung: Die Endkosten lagen etwa 90 000 Euro unterm Plan.

Sonntag, 17.04.2016, 17:02 Uhr

Unter den vielen Bauvorhaben in der Samtgemeinde Land Hadeln war der Um- und Ausbau der Sole-Therme ein echter Brocken: Im Rat der Samtgemeinde präsentierte Samtgemeindebürgermeister Harald Zahrte kürzlich die Endabrechnung des Projekts. „Wir sind unter dem veranschlagten Budget geblieben“, sagte Zahrte.

Moderner, größer, schöner: Aus dem 1975 gebauten Hallenbad ist durch den Umbau ein zeitgemäßes Freizeit- und Gesundheitsresort entstanden. Unter anderem waren ab November 2013 ein neues Kursbecken gebaut, eine zusätzliche Sauna mit Ruheraum errichtet, der Eingangsbereich neu gestaltet und der Dusch- und Sanitärbereich umgestaltet worden. Dafür erhielt die Samtgemeinde Land Hadeln allerdings ordentliche Unterstützung: Die EU und das Land Niedersachsen ließen für die Maßnahmen rund 2,9 Millionen Euro sprudeln. Ein klares Bekenntnis zur Aufwertung des Tourismusstandortes.

In der Sitzung des Samtgemeinderates am Dienstag präsentierte Samtgemeindebürgermeister Harald Zahrte die endgültigen Zahlen des Bauvorhabens. Gegenüber der ursprünglichen Kostenschätzung in Höhe von 4,5 Millionen hat das Gesamtprojekt etwa 91 000 Euro weniger gekostet. „Wir haben eine sehr gute Finanzierung hinbekommen“, sagte Zahrte.

Von den Gesamtkosten in Höhe von rund 4,4 Millionen Euro übernahm die Samtgemeinde Land Hadeln 35 Prozent, das sind gut 1,5 Millionen Euro. Die restliche Summe 2,8 Millioen Euro wurde durch Fördermittel aus der „Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) und dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) abgedeckt.

Ein genauerer Blick auf die Kostenaufstellung zeigt, in welchen Bereichen gespart und wo mehr ausgegeben wurde: Für das Modul 1 (Umgestaltung Haupthalle) hatten die Planer Kosten in Höhe von 408 000 Euro ermittelt. Tatsächlich kostete der Umbau aber nur 254 026 Euro. Einsparungen gab es auch beim Modul 2, dem Neubau des Kursbeckens: Gegenüber der ursprünglichen Kostenschätzung von 3,16 Millionen Euro sind die Baukosten hier um rund 31 000 Euro zurückgegangen. Teurer ist dagegen die Neugestaltung des Eingangsbereichs geworden (Modul 3): Sie liegt rund 21 600 Euro über der Kostenschätzung von 419 770 Euro. Deutlich mehr Geld musste auch für den Neubau der Außensauna (Modul 4) aufgebracht werden: Sie kostete 592 219 Euro. Ursprünglich eingeplant waren 519 629 Euro.

Copyright © 2025 TAGEBLATT | Weiterverwendung und -verbreitung nur mit Genehmigung.