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Kinderarmut

Umfrage: Finanzsorgen von Eltern nehmen zu

Nach einer Forsa-Umfrage für Save the Children haben viele Eltern finanzielle Sorgen. (Symbolbild)

Nach einer Forsa-Umfrage für Save the Children haben viele Eltern finanzielle Sorgen. (Symbolbild) Foto: Felix Kästle/dpa

Reicht das Geld für Heizen, Kleidung und Essen für die Familie? Viele Mütter und Väter äußern Zweifel. Der Anteil ist seit Anfang letzten Jahres deutlich gestiegen.

Von dpa 01.09.2026, 00:05 Uhr
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Berlin. Gut ein Viertel der Väter und Mütter in Deutschland machen sich einer Umfrage zufolge Sorgen, dass sie Grundbedürfnisse ihrer Familie wie Heizen, Kleidung oder Essen in den nächsten zwölf Monaten nicht mehr decken können. Der Anteil ist im Vergleich zum vergangenen September leicht gestiegen – von 25 auf 27 Prozent. Im Januar 2025 lag der Wert noch bei 15 Prozent.

Das Institut Forsa hat die Werte ermittelt, Auftraggeber ist nun schon zum dritten Mal die Organisation Save the Children. Befragt wurden diesmal zwischen dem 13. und dem 30. Juli 1.001 Eltern minderjähriger Kinder. Der Anteil der Befragten ohne finanzielle Zukunftssorgen ging laut Save the Children von 48 Prozent im September 2025 auf 40 Prozent zurück.

Save the Children sieht besorgniserregenden Trend

21 Prozent der Befragten sagten, Dinge wie neue Möbel, Ausflüge, Restaurantbesuche, Urlaube oder Hobbys der Kinder seien „eher nicht“ oder „auf keinen Fall“ drin. 22 Prozent gaben an, sie hätten in den vergangenen zwölf Monaten bei Ausgaben für ihr Kind zurückstecken oder zumindest überlegen müssen, etwa bei Freizeitaktivitäten und Hobbys sowie bei Feiern und Geschenken.

Save the Children sieht einen besorgniserregenden Trend. „Alltägliche Ausgaben, wie zum Beispiel für gesunde Ernährung oder Kleidung, sorgen für Stress in Familien.“ Viele Kinder müssten auf Dinge verzichten, die für andere selbstverständlich seien, so etwa ein Hobby, ein Restaurantbesuch oder ein Urlaub. Es sei höchste Zeit, gegenzusteuern, meint der Verband. In der Umfrage sagten vier von fünf Befragten (83 Prozent), die Bundesregierung solle mehr gegen Kinderarmut tun.

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