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Verkaufsoffener Sonntag als Publikumsmagnet

Der verkaufsoffene Sonntag in Buxtehude erweist sich als Publikumsmagnet.

Der verkaufsoffene Sonntag in Buxtehude erweist sich als Publikumsmagnet.

Volksfeststimmung in der Hansestadt Buxtehude, zum Teil schoben sich die Menschen nur noch durch die Fußgängerzone. 

Von Franziska Felsch Sonntag, 04.10.2015, 20:10 Uhr

Die Innenstadt war ab Sonntagmittag rappelvoll. Und das nicht nur, weil der Buxtehuder Altstadtverein zum Oktoberfest auf die Rathauswiesn und zum Kunsthandwerkermarkt auf dem Petri-Platz eingeladen hatte, was bei dem tollen Spätsommerwetter natürlich viele Besucher aus nah und fern lockte, sondern eben auch, weil die Geschäfte in der Innenstadt und im Gewerbegebiet bis 18 Uhr geöffnet hatten.

„Ein Supertag für uns, bereits zum Auftakt um 13 Uhr war es richtig voll in den Geschäften und auf den Straßen“, freute sich Dieter Stackmann, der mehr als zufrieden war mit dem verkaufsoffenen Sonntag, den vor allem viele junge Familien, nicht nur aus Buxtehude, sondern auch aus dem weiteren Umland nutzten, um in aller Ruhe zu shoppen. „Unsere Mitarbeiter hatten in allen Abteilungen jede Menge zu tun, eigentlich wurde überall gut verkauft, hauptsächlich natürlich Damenmode, aber auch andere Artikel“, so der Kaufhaus-Chef.

Auch Iris Wolf von „Wolf & Wolf“ fand den Tag gelungen. „Sicherlich hat der gestrige Feiertag, an dem die Geschäfte geschlossen blieben und das Oktoberfest zu dem heutigen Erfolg beigetragen“, sagt die Geschäftsinhaberin, der viele Besucher in bayrischer Tracht aufgefallen sind.

„Das war wohl heute ein richtiger Festtag für Jung und Alt. Das der Altstadtverein das Oktoberfest hergeholt hat, war genau richtig, denn auch im Norden gewinnt dieses urbayrische Volksfest immer mehr Anhänger“, meinte Wolf. Rund um das Festzelt ging teilweise nichts mehr. Marktmeister Peter Meinecke und seine Freunde hatten eine der letzten freien Bierbänke ergattert – mitten im Geschehen. Cafés und Restaurants, die draußen Plätze anboten, waren total ausgebucht: Jeder wollte noch die letzten Sonnenstrahlen genießen. Für die musikalische Untermalung gab’s zünftige Blasmusik vom Polizeiorchester Hamburg.

Guten Zulauf hatten auch die Modenschauen im Kaufhaus Stackmann und bei Molla Moda in der Breiten Straße, die die neuesten Herbst- und Wintertrends zeigten, sowie die zahlreichen Verkaufsstände und „Fressbuden“ in der Fußgängerzone. Stackmann ist sich sicher, dass das Einkaufserlebnis an Sonntagen mindestens doppelt soviel Spaß macht wie an üblichen Wochentagen und hofft, dass es weitere Shoppingevents dieser Art geben wird, mindestens noch einen in der Vorweihnachtszeit.

Peter Meinecke (rechts) und Freunde bei der „Shopping-Pause“ .

Peter Meinecke (rechts) und Freunde bei der „Shopping-Pause“ .

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