Viel Arbeit für die Samtgemeindefeuerwehr Oldendorf-Himmelpforten
Vize-Kreisbrandmeister Thorsten Hellwege und Gemeindebrandmeister Rolf Jarck (hinten) ehren Feuerwehrmitglieder für 50-jähriges Engagement. Fotos: Beneke
184 Einsätze haben die Brandschützer in der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten im vergangenen Jahr absolviert. Das berichtete Gemeindebrandmeister Rolf Jarck am Freitagabend bei der Hauptversammlung der Feuerwehren im Landhaus Hammah.
Insgesamt finden sich 25 Brände, 142 Hilfeleistungen, elf Alarmierungen der mit Defibrillatoren ausgestatteten Notfallgruppen und sechs Fehlalarme in seiner Statistik. Demnach traten in der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten Brandschätzen in Höhe von 150.000 Euro auf, die erhaltenen Werte bezifferte Jarck auf 2,25 Millionen Euro. Bei 16 Verkehrsunfällen retteten die Feuerwehrleute 19 Insassen. Auch bei Osterfeuern, Schützenfesten, Laternenumzügen und Weihnachtsmärkten waren sie als Sicherheitswachen oder Veranstalter aktiv: „Die Feuerwehren sind aus unseren Orten nicht wegzudenken“, betone Jarck.
Die 18 Ortswehren zählen 669 Aktive, davon sind 43 Frauen. 162 Atemschutzgeräteträger sind derzeit dabei. 274 Mitglieder gehören der Ehren- und Altersabteilung an. 20 Prozent der Ehrenamtlichen nahmen an Lehrgängen teil, 18 Nachwuchskräfte absolvierten die Grundausbildung zum Truppmann. Die Brandschutzerzieher präsentierten die Arbeit der Wehren in Spielkreisen, Kindergärten und Schulen. Alle Mitglieder zusammen leisteten 24.380 Stunden, das sind 37 Stunden je Feuerwehrkamerad.
Gemeindebrandmeister Rolf Jarck und Vize-Samtgemeindebürgermeister Rainer Jürgens ernannten den Mittelsdorfer Kurt Lütje zum Ehrenortsbrandmeister seiner Feuerwehr. Die Mittelsdorfer Kameraden hatten die Auszeichnung beantragt. Er war von 1991 bis 1997 stellvertretender Ortsbrandmeister, von 1997 bis 2013 bekleidete er das Amt des Ortsbrandmeisters. Inzwischen ist er aus dem aktiven Dienst ausgeschieden. In seiner Amtszeit bekam die Mittelsdorfer Wehr ein neues Gerätehaus und ein neues Einsatzfahrzeug. „Du hast deine Feuerwehr zukunftsfähig aufgestellt und danach vorbildlich in jüngere Hände übergeben“, sagte Jürgens. Gemeinsam mit Jarck und Vize-Kreisbrandmeister Thorsten Hellwege beförderte und ehrte er diverse weitere Feuerwehrleute.
Mehr über die Versammlung lesen Sie am Sonntagabend im geschlossenen Abonnentenbereich von tageblatt.de und am Montag in Ihrer Printausgabe.
25 Jahre: Dirk Holthusen (Burweg), Heiko Jarck (Großenwörden), Detlef Feick (Engelschoff), Willi Kraemer (Großenwörden), Volker Pape (Estorf), Dietmar Reimers (Großenwörden), Tristan Schult (Estorf), Frank Wassermann (Großenwörden), Ingo Winkel (Estorf), Sven Thiesse (Himmelpforten), Ingo Winkel (Estorf), Markus Schütz (Kranenburg), Klaus Peter Heinsohn (Gräpel), Arno Stuwe (Mittelsdorf)
40 Jahre: Werner Otto (Burweg), Hartmut Elfers (Hammah), Karl-Heinz Reidies (Düdenbüttel), Heinrich Elfers (Hammah), Günter Grove (Engelschoff), Hans-Juergen Rinck (Hammah), Dieter Tamm (Engelschoff), Wilfried Schuldt (Hammah), Johann Barke (Gräpel), Hermann Spreckels (Hammah), Hartmut Schlichting (Großenwörden), Joachim Braack (Himmelpforten), Host Tiedemann (Heinbockel), Frank Freese (Himmelpforten), Herbert Willmann (Heinbockel), Lutz Roboom (Himmelpforten), Hans-Juergen Breuer (Hammah), Frank Wassermann (Himmelpforten), Juergen Breuer (Hammah), Mafred Boroske (Neuland)
50 Jahre: Gerhard Jankowski (Düdenbüttel), Helmut Stöver (Himmelpforten), Guenter Witt (Großenwörden), Rolf Wieters (Himmelpforten), Ewald Gebers (Hammah), Uwe Holtkötter (Kranenburg), Jonny Goossen (Hammah)