Volksbanken Ahlerstedt und Fredenbeck-Oldendorf fusionieren
Hans-Heinrich Dammann geht in den Ruhestand, Elke Wichels wechselt in den Vorstand der fusionierten Bank. Foto Kordländer
Die Mitglieder der Ahlerstedter Volksbank haben am Montagabend während ihrer Generalversammlung nach einer lebhaften Diskussion der Fusion mit der Volksbank Fredenbeck-Oldendorf mit Stimmenmehrheit zugestimmt.
Die Zusammenarbeit soll rückwirkend zum 1. Januar dieses Jahres erfolgen.
Am Donnerstag werden die Mitglieder der Fredenbecker-Oldendorfer Volksbank bei ihrer Generalversammlung in Kutenholz über die Fusion abstimmen.
Ahlerstedts Bankleiter Hans-Heinrich Dammann wird nach mehr als 36 Jahren Tätigkeit für die Bank in den Ruhestand gehen. Und Vorstandsmitglied Elke Wichels wird in den Vorstand der fusionierten Bank eintreten.
Zur Ahlerstedter Volksbankversammlung im „Schützenhof“ begrüßte Aussichtratsvorsitzender Ralf Löhden diesmal besonders viele Gäste. Gastwirt Klaus-Dieter Bockelmann musste zusätzliche Tische und Stühle aufstellen.
Zum letzten Mal stellten die Vorstandsmitglieder Dammann und Wichels die Zahlen zur geschäftlichen Entwicklung der Bank vor. Sie konnten über eine um vier Millionen Euro erhöhte (sieben Prozent) Bilanzsumme berichten. So kommt die Bilanzsumme auf 61,5 Millionen Euro. Die rege Nachfrage nach Krediten habe sich erhöht. „So legte das Kreditvolumen auf über 54 Millionen Euro zu.“ Außerdem seien noch Darlehen für über drei Millionen Euro von Verbundpartner vermittelt worden. Das Volumen der Kundeneinlagen hat sich trotz der niedrigen Zinsen um fast acht Prozent auf 34,6 Millionen Euro erhöht. „Der Verbandsdurchschnitt liegt hier bei vier Prozent“, erläuterte Elke Wichels.
In seinen weiteren Ausführungen wies Dammann auf die vergleichsweise gute Eigenkapitalausstattung der Ahlerstedter Volksbank hin. „Sie liegt mit mehr als elf Prozent der Bilanzsumme deutlich über dem Durchschnitt aller Banken.“
Wirtschaftsprüfer Dirk Abel vom Genossenschaftsverband bescheinigte den Ahlerstedtern eine solide Geschäftsführung. Aus dem Bilanzgewinn von 131 000 Euro wird den Mitgliedern eine Dividende von sechs Prozent ausgezahlt. Der überwiegende Teil des Betrages wird den Rücklagen des Geldinstituts zugewiesen.
Bei den turnusmäßigen Aufsichtsratswahlen wurde Jörg Neumann in seinem Amt bestätigt. Walter Corleis scheidet aus Altersgründen aus dem Aufsichtsrat aus. Für seine langjährige Tätigkeit im Gremium erhielt er eine Goldmünze geschenkt.