Volleyball-Teams starten in die Saison
Buxtehude hat sich mit den Zugängen Sarah Kretschmer (Nr. 13) und Jessica Holst (Zweite von rechts) verstärkt. Foto: Verein
In den Ober- und Verbandsligen geht es am Wochenende erstmals nach langer Corona-Pause wieder zur Sache. Vor allem die Frauenmannschaften aus dem Landkreis Stade haben sich mit erfahrenem Personal verstärkt.
Mit einem Auswärtsspiel beginnt die Spielzeit 2021/22 für die Verbandsliga-Volleyballer des TSV Hollern-Twielenfleth. „Die Form, in der die Mannschaften aus der langen Corona-Pause kommen, wird interessant sein“, meint Spielertrainer Jan Fitschen vor der Partie bei Jahn Schneverdingen. Er setzt bei seinem Team auf die bereits bewährte Mischung aus erfahrenen Haudegen wie Malte Rieger oder Ulf Stechmann und den „jungen Wilden“ Mika Storm und Finn Vollmers.
Die personelle Entwicklung bei den Frauenteams im Landkreis war dagegen lebhafter. Gut verstärkt geht die Verbandsliga-Mannschaft der VSG Altes Land in die Saison. Wichtigste Zugänge sind die Angreiferinnen Corinna Klüver und Sina Olszewski (SG Buxtehude-Altkloster) sowie Catharina Völkers vom Regionalligisten VT Hamburg. Dazu kehrt die talentierte Zuspielerin Tabea Lohmann aus Oldenburg zurück. „Ich bin schon sehr gespannt auf den ersten Spieltag“, gibt sich VSG-Trainer Stephan Marquard optimistisch. Dann empfängt der so verstärkte Aufsteiger zwei Bremer Teams zu Hause (Sbd., 13. November, 15 Uhr, Sporthalle Steinkirchen). Besonders interessant wird das Duell mit dem zweiten Gegner – bei Bremen 1860 II spielt mit Lena Breuer ein ehemaliges Altländer Talent.
Zur selben Zeit treten die Frauen der SG Buxtehude-Altkloster gegen Geestemünde und Delmenhorst-Stenum zu ihrem ersten Punktspiel an (BBS Buxtehude). Gegenüber dem Vorjahr, als das Team gut startete, die Saison aber gleich nach dem ersten Spieltag abgebrochen wurde, hat sich die Personallage bei den Buxtehuderinnen nicht verbessert. Der neue Trainer Enrico Pfeiffer kann in der Hinrunde noch nicht auf alle Stammspielerinnen zurückgreifen und muss seinen Kader mit Jugendlichen auffüllen. Doch er hofft, dass danach einige noch pausierende Stammkräfte wie Jeannine Behrendt oder Evelyn Seckinger in den Kader zurückkehren werden.
SG Buxtehude-Altkloster improvisiert
Die Oberliga-Volleyballer der SG Buxtehude-Altkloster starten am Wochenende in die Saison. Wegen der Corona-Pandemie ruhte lange der Ball. Das hat Spuren hinterlassen.
„Jeder Einzelne von uns musste sich nach der Corona-Pause erst einmal wieder aus seiner Lethargie und der sozialen Distanz lösen und wieder für den Mannschaftssport öffnen“, beschreibt Trainer Christian Schuster die Schwierigkeiten, zum Beginn der neuen Saison wieder ein wettbewerbsfähiges Team zusammenzustellen.
An entscheidender Stelle wurde personell umgebaut: Durch den Abgang des jungen Zuspielers Linus Heistermann (Studium) und des erfahrenen Robert Lawrenz (Beruf) mussten auf der Spielmacherposition neue Lösungen gefunden werden. Letztlich wurde die SG vereinsintern fündig: Nach langer Verletzungspause wird Ayk Bielke (35) sein Comeback im Zuspiel geben und im Wechsel mit Vereinsroutinier Udo Langhoff die Fäden im Buxtehuder Spiel ziehen. Langhoff, Trainer der 2. SG-Herren, ist bereits 52 Jahre alt und wird nur eine Übergangslösung sein können, bis die zuletzt intensivierte Jugendarbeit der Buxtehuder mittelfristig ein neues Talent hervorbringt.
Auf anderen Positionen sieht es besser aus. Verstärkt hat sich Schusters Team mit dem drittligaerfahrenen Außenangreifer Michael Kopf (37). Vor dem eigentlichen Saisonstart am Wochenende (So., 14. November, 10 Uhr, BBS Buxtehude) hatten die Buxtehuder ein vorgezogenes Punktspiel gegen die U 17 des Nordwestdeutschen Verbandes zu bestreiten. Schuster: „Der Start war etwas holprig. So deutlich, wie sich das Ergebnis von 3:0 liest, war unser Sieg nicht.“ Auch, wenn die Abstimmung zwischen Zuspiel und Angriff noch nicht optimal war, erhofft sich Schuster davon einen Vorteil für die Heimspiele: „Unsere Gegner, die SG Ofenerdiek/Ofen und der Oldenburger TB II, hatten nach der langen Wettkampfpause überhaupt noch kein Pflichtspiel.“
Catharina Völkers . Foto: privat