Weltgeschichte der Lüge: Johann von Bülow & Walter Sittler im Stadeum
Johann von Bülow und Walter Sittler erzählen zu Ehren von Roger Willemsen und Dieter Hildebrandt die Weltgeschichte der Lüge im Stadeum. Foto: SteffiHenn
Walter Sittler & Johann von Bülow erzählen die wahre Geschichte der Lüge am Samstag, 12. September, 19.45 Uhr, im Stadeum in Stade. Es gibt nur noch wenige Restkarten.
Stade. Gelogen wird, seit es die Menschheit gibt - zu Hause, unter Freunden, im Beruf, in der Politik, heißt es in der Pressemitteilung des Stadeum. Darüber könnte man sich ärgern. Man kann die Sache aber auch von der humorvollen Seite sehen - wie die bekannten Schauspieler Johann von Bülow und Walter Sittler.
Pointenreiches Programm im Stadeum
Am Samstag, 12. September, beweisen sie im Rahmen des Holk Kulturfestivals mit ihrem pointenreichen Programm im Stadeum, dass die Lüge der Kitt der Weltgeschichte ist. Zu Ehren von Roger Willemsen und Dieter Hildebrandt präsentieren sie „Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort!: Die Weltgeschichte der Lüge“.
200-Mal am Tag lügt ein Mensch im Durchschnitt. Die Urkunden, die den Kirchenstaat begründet haben und Hamburg zur Hansestadt machten - gefälscht. Vielleicht ist ja sogar das halbe Mittelalter eine Erfindung. Und dann das 19. Jahrhundert: die große Zeit der Hochstapler. Sie verkaufen den Eiffelturm und die Stadt London in Einzelteilen. Nicht zu vergessen, dass im 20. Jahrhundert natürlich niemand vorhatte, in Berlin eine Mauer zu errichten, oder eine „sexual relation with that woman“ hatte.
Lesung zu Ehren von Willemsen und Hildebrandt
Nach dem überwältigenden Erfolg mit ihrer Premieren-Lesung zu Ehren von Roger Willemsen und Dieter Hildebrandt gehen Walter Sittler (Hildebrandt) und Johann von Bülow (Willemsen) nun mit ihrer unterhaltsamen Suche nach der Wahrheit über die Lüge auf Tour.
Neu arrangiert und sanft aktualisiert werfen sie mit skandalösen Unwahrheiten und hinterhältigen Intrigen nur so um sich. Sehr zur Unterhaltung des Publikums, das nach diesem Abend um einige Illusionen ärmer sein dürfte, wirbt das Stadeum.
Die letzten Tickets für die Lesung kosten 35 Euro. Buchbar sind sie unter 04141/ 409140, www.stadeum.de sowie an der Tourist-Info am Fischmarkt. Weitere Infos: www.holkkulturfestival.de. (sal)
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