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Ortsrat Bützfleth

Borsteler Weg in Stade: So lief die Sondersitzung

Der Borsteler Weg ist eine Anliegerstraße.

Der Borsteler Weg ist eine Anliegerstraße. Foto: Stehr

Von der Sondersitzung des Ortsrates Bützfleth zur Sanierung des Borsteler Weges berichtet Olaf Bunge. Knapp 80 Bürger waren gekommen.

Von Redaktion 03.09.2026, 05:36 Uhr
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Stade. Bei einer Bürgerinformationsveranstaltung Ende Juni war durch Einwendungen einiger Anwohner die Notwendigkeit der Sanierung des Borsteler Weges infrage gestellt worden, erklärt Olaf Bunge. Weil die Verwaltung ein klares Bekenntnis zur Umsetzung der Planungen erbeten hatte, hatte die CDU eine Sondersitzung beantragt. „Eine Abstimmung bei der nächsten regulären Sitzung hätte die Planung um mindestens ein weiteres Jahr verzögert, oder sogar das Aus der Planung bedeutet.“

Einwohner wurden frühzeitig eingebunden

Wie Olaf Bunge berichtet, erläuterte Lars Kolk für die Hansestadt Stade den Planungs- und Entscheidungsprozess, der im Frühjahr 2018 begonnen hatte. Dabei wurde deutlich, dass die Anwohner frühzeitig eingebunden wurden.

Die Bauplanung wurde von einem Vertreter des Planungsbüros Sweco erläutert. Danach wird eine Straße mit einer asphaltierten Decke und einem gepflasterten Gehweg (samt Regenrinne und Abfluss) gebaut. Die Anwohner können ihre Grundstücke an die Regenentwässerung anschließen. Die Straße wird in unterschiedlichen Breiten und mit Pollern verkehrsberuhigt.

Eine Unterbrechung ermöglichte Fragen des Publikums. Die Notwendigkeit eines Gehwegs sah nicht jeder Anwohner. Dass eine nur mit Schotter bestehende Stichstraße nicht befestigt wird, sorgte für Unmut. Die Begründung der Verwaltung - fehlende Finanzmittel und Personal - „kennt man von anderen Projekten und umschreibt das Dilemma der Kommunen, dass notwendige Projekte nicht angegangen werden können“, so Bunge. Dieses Mal stellte kein Anwohner die Sanierung in Frage, und so fiel das Votum des Ortsrates am Ende einstimmig für das Projekt aus.

Bau in vier Abschnitten: Sperrungen notwendig

Wie es jetzt weitergeht: Zunächst müssen Grundstücke für den Straßenausbau gekauft werden. Daran könnte das Projekt noch scheitern, so Bunge. Läuft alles planmäßig, werden die Baumaßnahmen dieses Jahr ausgeschrieben, so dass die etwa zwölfmonatige Bauzeit 2027 beginnen kann. Die Stadt werde eine externe Beweissicherung für die Anliegerbebauung beauftragen und ein Abfall- und Rettungswegekonzept erstellen. Der Bau erfolgt in vier Abschnitten - mit teilweise Vollsperrung der Straße und weiträumiger Umleitung. (sal)

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