TWo sind die Preistreiber
Zum Artikel „Leben hat sich deutlich verteuert“ (TAGEBLATT vom 17. Januar) schreibt Renate Otte aus Buxtehude:
Wo sind die Preistreiber, denen es noch nicht teuer genug ist? Bloß, wo soll das noch hinführen? Man muss ja nur einen Grund anführen, so wie Corona, Krieg oder sonst was, um zu begründen, dass die Preise steigen. Es findet sich immer was, um die Preise hochzutreiben. Es ist realitätsfremd zu glauben, dass die Preise wieder sinken. Warum sollten sie, es wird doch gekauft. Nicht so viel wie sonst, was auch gleich kommentiert wird. Die Wirtschaft ist am Boden, wird rumgeheult. Ja, aber warum? Man muss doch erst mal sehen, was am Ende des Monats an Geld noch da ist. Da wird sowieso so manches auf der Strecke bleiben. Was nicht wichtig ist, wird gestrichen. So ist das. Und die Lohn- und Rentenerhöhung ist für die Katz. Was man mehr bekommt, ist schon wieder fort und sogar noch mehr. Ist das noch gut oder kann das weg? Und dann liest man so was wie: Haushalte sind vermögend wie nie. Da fragt man sich erst wo und als zweites, ach ja, dass sind die, die daran verdienen, dass die Preise steigen. Juchu, Fehler gefunden. Die Börse freut sich. Und Schwarzarbeit boomt, warum wohl? Der Billig-Trend wird bleiben. Denn was anderes kann sich so mancher nicht mehr leisten.