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Wohnraum für 286 Flüchtlinge in Fischbek

Der neue Vogelkamp (ehemals Elbmosaik, ehemals NF 65) in der Visualisierung von oben  Foto IBA Hamburg GmbH.viality

Der neue Vogelkamp (ehemals Elbmosaik, ehemals NF 65) in der Visualisierung von oben Foto IBA Hamburg GmbH.viality

Im neuen Wohngebiet Vogelkamp in Neugraben-Fischbek sind die ersten Flüchtlingsfamilien eingezogen. Im November hat die Stadt Hamburg am Plaggenmoor (ehemals Am Aschenland III) eine Unterkunft mit der Perspektive Wohnen eröffnet, die insgesamt 286 Menschen Wohnraum bieten wird.

Dienstag, 04.12.2018, 16:48 Uhr

Im neuen Wohngebiet Vogelkamp in Neugraben-Fischbek sind die ersten Flüchtlingsfamilien eingezogen. Im November hat die Stadt Hamburg am Plaggenmoor (ehemals Am Aschenland III) eine Unterkunft mit der Perspektive Wohnen eröffnet, die insgesamt 286 Menschen Wohnraum bieten wird.

Der erste Bauabschnitt mit 124 Plätzen ist bereits belegt, die Inbetriebnahme des zweiten Bauabschnittes mit 162 Plätzen soll im Januar folgen, teilt der Zentrale Koordinierungsstab Flüchtlinge des Senats in seiner monatlichen Bilanz mit.

Die Standorte sind Folgeunterkünfte, die im Standard des sozialen Wohnungsbaus gebaut werden. Sie werden zunächst als öffentlich-rechtliche Unterbringung genutzt und später in normale Sozialwohnungen für alle anspruchsberechtigten Hamburgerinnen und Hamburger umgewandelt. Im Bürgervertrag Neugraben-Fischbek hatte sich die Stadt mit der Bürgerinitiative Neugraben-Fischbek geeinigt, rund 300 Plätze in Reihenhäusern nach diesem Modell zu errichten. In die Reihenhäuser im Neubaugebiet Vogelkamp sollen hauptsächlich Familien einziehen.

Die Bürgerinitiative Neugraben-Fischbek (ehemals Bürgerinitiative Neugraben-Fischbek, Nein zur Politik, Ja zur Hilfe) hatte sich nach einer Informationsveranstaltung zur geplanten Großunterkunft in Fischbek im September 2015 gegründet. Die Bürgerinitiative forderte eine nachhaltige Integration und lehnte Großunterkünfte ab. Sie forderte eine Höchstgrenze von 1500 Flüchtlingen für Fischbek und legte eigene Vorschläge für eine faire Verteilung auf alle Stadtteile vor. Im Juni 2016 hatte die Initiative mit Vertretern des Senats, der Regierungskoalition sowie des Bezirksamtes Harburg einen Bürgervertrag unterschrieben, der die Unterkunftshöhen sowie Integrations- und Infrastrukturaspekte regelt.

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