Ziel von Hackern? Handy von Bremens Regierungschef überprüft
Andreas Bovenschulte könnte Opfer eines Cyber-Angriffs geworden sein. (Archivbild) Foto: Sebastian Christoph Gollnow/dpa
Kurz vor dem Ende seiner Amtszeit als Bundesratspräsident erhielt Andreas Bovenschulte (SPD) eine Warnung aufs Handy – mit möglicherweise schwerwiegenden Konsequenzen.
Bremen. Bremens Regierungschef Andreas Bovenschulte könnte Ziel eines Cyber-Angriffs gewesen sein. Der SPD-Politiker erhielt auf seinem Diensthandy eine Warnung von Apple, wie ein Sprecher der Senatskanzlei bestätigte. Ob und inwiefern Hacker tatsächlich Zugriff auf brisante Daten haben, ist noch unklar. „Das steht nicht fest.“ Zuvor hatte das Regionalmagazin „buten un binnen“ berichtet.
Bovenschulte erhielt die Warnung am vergangenen Donnerstag, kurz vor Ende seiner Amtszeit als Bundesratspräsident. Nach Angaben des Sprechers schaltete er sein Handy daraufhin in einen Blockiermodus und informierte den IT-Dienstleister Dataport. Sicherheitshalber verwendet Bremens Bürgermeister nun ein neues Gerät, sein bisheriges Diensthandy wird untersucht.