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Zukunftskonzept: Kosten stehen fest

Das Unternehmen Regecon hat im Planungsausschuss der Gemeinde Apensen am vergangenen Dienstagabend ein Angebot für die Erstellung eines Zukunftskonzepts vorgestellt und traf damit auf positive Resonanz. Wie mehrfach berichtet, hatte es um die Erstellung eines solchen Konzepts hitzige Debatten im Gemeinderat gegeben, nachdem die SPD einen entsprechenden Antrag gestellt und die FWG dies als „Ideenklau“ für sich reklamiert hatte. Der SPD-Antrag wurde abgelehnt, auch mit dem Hinweis der CDU, dass die Erstellung eines solchen Konzepts eigentlich Samtgemeinde-Sache sei. Schließlich wurde die Verwaltung beauftragt, zunächst die Kosten für so ein Konzept zu ermitteln.

Von Sabine Lepél Mittwoch, 15.11.2017, 20:20 Uhr

Das Unternehmen Regecon hat im Planungsausschuss der Gemeinde Apensen am vergangenen Dienstagabend ein Angebot für die Erstellung eines Zukunftskonzepts vorgestellt und traf damit auf positive Resonanz. Wie mehrfach berichtet, hatte es um die Erstellung eines solchen Konzepts hitzige Debatten im Gemeinderat gegeben, nachdem die SPD einen entsprechenden Antrag gestellt und die FWG dies als „Ideenklau“ für sich reklamiert hatte. Der SPD-Antrag wurde abgelehnt, auch mit dem Hinweis der CDU, dass die Erstellung eines solchen Konzepts eigentlich Samtgemeinde-Sache sei. Schließlich wurde die Verwaltung beauftragt, zunächst die Kosten für so ein Konzept zu ermitteln.

Dies ist nun geschehen. Der Planungsausschuss erfuhr, dass das in Tostedt ansässige Beratungsunternehmen Regecon ein Konzept in verschiedenen Bausteinen anbieten würde und das – wenn alle Bausteine gewünscht sind – gut 13 600 Euro kosten würde. Regecon hat auch ein kommunales Entwicklungskonzept für die Samtgemeinde Harsefeld erstellt und würde der Gemeinde Apensen im Komplettpaket folgende Bausteine liefern: eine Strukturanalyse, Entwicklungsperspektiven, eine kurze Analyse der Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken der Gemeinde sowie ein Leitbild, Entwicklungsziele, das Aufzeigen von Handlungsfelder, Maßnahmen und Projekten.

Der Planungsausschuss empfahl, die Kosten für so ein Zukunftskonzept in die Haushaltsberatungen aufzunehmen, aber dennoch weiter die Realisierung auf Samtgemeinde-Ebene anzustreben. „Sollte das nicht klappen und die Samtgemeinde will so ein Konzept nicht, können wir es als Gemeinde immer noch allein auf den Weg bringen“, sagte Apensens Gemeindedirektorin Sabine Benden.

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