50-Jährige angefahren und sterbend zurückgelassen
Die ein und zwei Jahre alten Kinder kamen mit einer 26-jährigen Beifahrerin zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus. (Symbolbild) Foto: Nicolas Armer/dpa
Die Fußgängerin wird bei dem Unfall tödlich verletzt. Passanten leisteten noch Erste Hilfe. Auf der A1 werden zudem Kleinkinder verletzt.
Bakum. Eine Fußgängerin ist beim Überqueren der Fahrbahn in der Region Hannover von einem Fahrzeug erfasst und tödlich verletzt worden. Der bislang unbekannte Fahrer flüchtete und ließ die Frau am Freitagabend in Arnum auf der Straße liegen, wie die Polizei mitteilte.
Demnach wählte ein Passant den Notruf. Trotz längerer Wiederbelebungsversuche durch den Rettungsdienst und einen Notarzt verstarb die 50-Jährige wenig später im Krankenhaus. Die Polizei sucht dringend Zeugen, die Hinweise zu dem Unfall geben können.
Zeugen beobachten weißen Kleintransporter am Unfallort
Die Fußgängerin wurde bei der Kollision zunächst lebensgefährlich verletzt. Zeugen und ein Angehöriger der Frau holten die 50-Jährige, die zu diesem Zeitpunkt noch ansprechbar war, von der Fahrbahn. Plötzlich verschlechterte sich jedoch laut Polizei ihr Gesundheitszustand rapide. Als der Rettungsdienst eintraf, musste dieser bereits Wiederbelebungsversuche einleiten. Unter Begleitung eines Notarztes kam die Frau in ein Krankenhaus, wo sie kurz darauf ihren Verletzungen erlag.
Zeugen berichteten der Polizei, dass kurz nach der Kollision noch ein weißer Kleintransporter und ein unbekannter Mann an der Unfallstelle gestanden hätten, dieser jedoch wenig später mit dem Fahrzeug verschwunden war. Laut Polizei besteht möglicherweise ein Zusammenhang zu dem tödlichen Unfall.
Die Polizei sucht Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Informationen zu einem weißen Kleintransporter mit frischen Unfallschäden geben können. Die Polizei ermittelt wegen Unfallflucht.
Zwei Kleinkinder und zwei Erwachsene auf A1 verletzt
Zwei Kleinkinder und zwei Erwachsene sind bei einem Unfall auf der Autobahn 1 bei Bakum im Landkreis Vechta leicht verletzt worden. Die ein und zwei Jahre alten Kinder kamen zusammen mit einer 26-jährigen Beifahrerin zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus, wie die Polizei mitteilte. Auch der 31-jährige Autofahrer erlitt leichte Verletzungen. Der Fahrer des beteiligten Sattelzugs blieb unverletzt.
Der Wagen war am Samstag gegen 3.30 Uhr zwischen den Anschlussstellen Cloppenburg und Vechta in Richtung Osnabrück unterwegs. Nach Polizeiangaben geriet er vom mittleren der drei Fahrstreifen nach rechts und kollidierte mit einem dort fahrenden Sattelzug. Warum der Fahrer von seinem Fahrstreifen abkam, war zunächst unklar.
Das Auto war den Angaben zufolge nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Den Schaden an dem Wagen und dem Sattelanhänger schätzte die Polizei auf etwa 20.000 Euro.
19-Jähriger nach Autounfall in Lebensgefahr
Ein junger Mann ist bei einem Autounfall im Landkreis Diepholz schwerst verletzt worden. Am späten Freitagabend war der 19-jährige Autofahrer bei der Gemeinde Bruchhausen-Vilsen unterwegs, als er nach einer Linkskurve links von der Fahrbahn abkam und gegen einen Baum prallte, so ein Sprecher der Polizei.
An der Unfallstelle wurden die Verletzungen des jungen Mannes als lebensgefährlich eingestuft. Wie es ihm aktuell gehe, sei nicht bekannt. Er sei von einem Rettungswagen in ein Krankenhaus in Bremen gebracht worden, so der Sprecher. Wegen der schwierigen Witterung habe ein Rettungshubschrauber nicht fliegen können. Bei der Linkskurve in der Scholer Straße kommt es laut dem Sprecher immer wieder zu Unfällen.
18-Jähriger nach Unfall mit Pick-up in Lebensgefahr
Ein 18-Jähriger ist bei einem Autounfall in Ganderkesee im Landkreis Oldenburg lebensgefährlich verletzt worden. Sein 16-jähriger Beifahrer erlitt schwere Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. Beide wurden im Fahrzeug eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden. Sie kamen den Angaben zufolge in ein Krankenhaus in Oldenburg.
Der 18-Jährige war am Freitag gegen 23.30 Uhr mit einem Pick-up auf der Bergedorfer Landstraße in Richtung Dingstede unterwegs. In einer langgezogenen Linkskurve kam der Wagen laut Polizei nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr einen Leitpfosten und prallte frontal gegen einen Baum. Als mögliche Ursache nannte die Polizei eine nicht angepasste Geschwindigkeit bei regennasser Fahrbahn.
Die Straße war während der Unfallaufnahme voll gesperrt. Den Schaden schätzte die Polizei auf 10.000 Euro.