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alpa-bowl Buxtehude ist dicht

Kalle Gaiser betrieb die Anlage in Buxtehude 15 Jahre lang.

Kalle Gaiser betrieb die Anlage in Buxtehude 15 Jahre lang.

Der Bowlingbahn-Betreiber Kalle Gaiser hat seinen Standort in Buxtehude aufgegeben. Am 31. Januar lief der Mietvertrag Gaisers für das alpa-bowl an der Rudolf-Diesel-Straße in Buxtehude aus.

Von Daniel Berlin Freitag, 12.02.2016, 18:06 Uhr

Mit jetzt 72 Jahren wollte Gaiser den Vertrag mit der Betreibergesellschaft nicht verlängern. „Ich will ruhiger treten“, sagt Gaiser im TAGEBLATT-Gespräch.

Der Vermieter hat erklärt, auf der Suche nach einem neuen Betreiber zu sein. Er sei offen für potenzielle Nachfolger, sagt der Besitzer der Immobilie. Seine Vision sei es, „ein bisschen Geld in die Hand“ zu nehmen und „etwas Vernünftiges“ zu entwickeln. Das Ziel bliebe eine Bowlingbahn für Buxtehude. Allerdings räumt der Besitzer ein, dass die Anlage renovierungs- und modernisierungsbedürftig sei.

Gaiser betrieb die Bowlingbahn an der Rudolf-Diesel-Straße in Buxtehude 15 Jahre lang. „Ich wollte bereits vor zwei Jahren verkaufen“, sagt er. Der Berliner hat in Stade noch eine gleichnamige Anlage im Gewerbegebiet in Ottenbeck. Sein Sohn rutscht mehr und mehr in das Geschäft hinein. „Aber zwei Läden sind für ihn zu viel. Das ist zu viel Stress“, sagt Gaiser. Vor dem Ausstieg in Buxtehude hat Gaiser fünf Mitarbeitern die Kündigung ausgesprochen. Einen Mitarbeiter nahm er mit auf die Anlage in Stade.

Nach Angaben des 72-Jährigen liefen beide Bowlingbahnen „relativ gut“. Deshalb sehe er die Schließung in Buxtehude mit einem „weinenden Auge“. Das Geschäft sei aber vor allem seit der Einführung des Rauchverbotes schwieriger geworden.

In den Wintermonaten profitierte der Bowlingbahn-Betreiber nicht nur von den Bowlern, sondern zudem von vielen Weihnachts- und Betriebsfeiern. In den Sommermonaten verläuft das Geschäft in der Regel recht zäh.

Gaiser und die Betreibergesellschaft kommunizieren derzeit über ihre Rechtsanwälte. Wegen der Übergabe seien beide noch in Gesprächen.

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