07.03.2018, 23:49
Großeinsatz nach schwerer Vergiftung in Stade
Leserbrief

STADE. Großeinsatz – für Zug I und Zug II der Stader Feuerwehr, den Trupp „Messen + Spüren“ der Kreis-Feuerwehr und die Notfallsanitäter des Deutschen Roten Kreuzes in einem Wohnhaus an der Harsefelder Straße am Mittwoch kurz nach 22 Uhr – nach einer schweren Kohlenmonoxid-Vergiftung.

Ein 19-Jähriger hatte in der Küche eine Shisha-Wasserpfeife vorbereitet und sich vergiftet. Das wussten die DRK-Retter noch nicht, als sie eintrafen. Glücklicherweise schlugen die CO-Melder der Notfallsanitäter an. Folge: MANV-Alarm (Massenanfall von Verletzten). Die Feuerwehr rückte wegen der möglichen großen Anzahl von Verletzten mit einem Großaufgebot aus. Das Mehrfamilienhaus wurde komplett evakuiert, 17 Personen wurden medizinisch untersucht, berichtete Ortsbrandmeister Stephan Woitera. Die Evakuierten hatten sich allerdings keine Vergiftung zugezogen, so der stellvertretende Stadtbrandmeister Wilfried Sprekels. Die Feuerwehrleute belüfteten das Wohnhaus, vor Mitternacht konnten die Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Harsefelder Straße war während des Einsatzes voll gesperrt.

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