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Geldsegen für den Tierschutzverein

Martina Henning mit Lucky und Rita Sarach mit Bruno und Emmie freuen sich über die Spende der Arche Noah Stiftung, die Michael Ramin von der Commerzbank überreicht. Foto Felsch

Martina Henning mit Lucky und Rita Sarach mit Bruno und Emmie freuen sich über die Spende der Arche Noah Stiftung, die Michael Ramin von der Commerzbank überreicht. Foto Felsch

Die Arche Noah Stiftung verdoppelt jede Spende und legt 7500 Euro drauf. Der Verein ist nicht nur auf finanzielle Zuwendung angewiesen, sondern auch auf Ehrenamtliche, die bei der Betreuung der Tiere mit anpacken.

Von Franziska Felsch Mittwoch, 28.03.2018, 18:30 Uhr

Glück für Tiere in Not: Die Stiftung Arche Noah hat nicht nur jeden Euro und Cent, der bis Ende Januar auf dem Konto des Buxtehuder Tierschutzvereins einging, verdoppelt, sondern zusätzlich um 7500 Euro aufgestockt. Jetzt fand die offizielle Scheckübergabe auf dem Gelände am Postweg statt. „Wir haben noch mal gesucht und etwas gefunden“, sagt Michael Ramin von der Commerzbank, der in der Stiftung im Verwaltungsrat sitzt.

„Die Aktion der Arche Noah Stiftung wird gesponsert durch die Commerzbank Buxtehude, die uns seit Jahren unterstützt und für diesen Zweck ein eigenes Spendenkonto für uns eingerichtet hat,“ so Schatzmeisterin Rita Sarach, die sich, wie alle im Team über jede noch so kleine Spende freut. Denn die Unterhaltung des Geländes, die Pflege der Hunde, Katzen, Kaninchen und Pferde, sowie die Tierarztkosten müssen bezahlt werden.

Von dem jetzigen Geldsegen 18 400 Euro (darunter zwei Großspenden von 5000 und 2000 Euro) plus der 7500 Euro der Arche Noah Stiftung, werden die laufenden Kosten bestritten, Rücklagen gebildet und ein neues Tor für das Gelände ist in Planung. „Wir holen uns jetzt Angebote ein, wie wir das Gelände noch schöner und besser für unsere Schützlinge machen können“, sagt die Vorsitzende Martina Henning. Es soll nicht jeder rein und auch nicht jeder raus – den Versuch habe schon mal einer der Vierbeiner unternommen und das soll in Zukunft vermieden werden. Damit kein Tier unter die Räder kommt, denn die Straße ist nur wenige Meter entfernt.

Der Verein ist nicht nur auf finanzielle Zuwendung angewiesen, sondern auch auf Ehrenamtliche, die bei der Betreuung mit anpacken. Und/oder bei handwerklichen Arbeiten. „Zur Zeit könnten wir jemanden gebrauchen, der Malerarbeiten übernimmt“, sagt Sarach.

Benötigt werden außerdem laufend Pflegeplätze, weil es kein eigenes Tierheim gibt. Natürlich seien auch Leute willkommen, die ein Tier nicht nur auf bestimmte Zeit betreuen wollen, sondern für immer. Besonders freuen würde sich Lucky, ein vierjähriger Hund, der durch einen Unfall mit einem Hinterbein lahmt. „Er ist sehr lieb und treu “, so Sarach, die ihn gerne in liebenolle Hände abgeben würde.

Hilfe für Tiere

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Vereins: www.tierschutzverein-buxtehude.de

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