Neue Parkscheinautomaten für Krautsand
Archivfoto: Strüning
Die Parkscheinautomaten im Bereich des Krautsander Anlegers, des Wohnmobilstellplatzes und des Elbstrand Resorts müssen erneuert werden. Es häufen sich die Fehlermeldungen seit diesem Sommer, stellt die Verwaltung fest und empfiehlt die Anschaffung von neuen Automaten.
Die neuen Automaten sollen dann auch nicht nur Münzen annehmen, sondern auch mit der EC-Karte zu bedienen sein. Sie kosten rund 30 000 Euro. Die Wartung liegt bei rund 500 Euro im Jahr. Den Investitionen stehen jährliche Einnahmen von zuletzt 37 500 Euro im Jahr 2016 gegenüber. Die Neuanschaffung wird sich also in kurzer Zeit amortisieren.
Auch wenn man die relativ geringen Stromkosten und die Personalkosten für den Parkwächter von 7800 Euro jährlich dagegen rechnet, bleiben die Parkautomaten für die Kommune ein gutes Geschäft. So gab es denn kürzlich ein Votum für die Neuanschaffung der Automaten im Ausschuss für Bau und Verkehr.
Noch nicht festlegen musste sich das Gremium in der Frage der Sanierung der Dornbuscher Hafenstraße von der L 111 bis zur alten Deichlinie. Dass Sanierungsbedarf für dieses kurze Teilstück bestehe, war unstrittig. Weil dort auch Schwerlastverkehr, der den angrenzenden Handwerksbetrieb beliefert, und schwere landwirtschaftliche Geräte verkehren, sei eine Ertüchtigung des Straßenuntergrunds notwendig, so die Verwaltung.
Offen ist danach die Frage, ob es einen Standstreifen für die Lkw, die dort entladen werden, geben und ob ein Hochbord erstellt werden soll. Am Ende gaben die Ausschusspolitiker 30 000 Euro für Planungskosten frei, die im Etat 2018 festgeschrieben werden sollen. Ein Tiefbauingenieur wird dann beauftragt, verschiedene Varianten zu planen und dafür die Kosten zu ermitteln.
Eine Schnellbusverbindung nach Stade zu schaffen, wie sie die Fraktion der Freien Wählergemeinschaft (FWG) beantragt hatte, würde im Ausschuss mit großer Mehrheit abgelehnt. Die vorhandenen Busverbindungen seien ausreichend und auch schnell genug, hieß es.