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Ehefrau getötet

Sechseinhalb Jahre Haft

Der Haupteingang zum Strafjustizgebäude. Foto: Christian Charisius/dpa

Der Haupteingang zum Strafjustizgebäude. Foto: Christian Charisius/dpa

Mit einem Stövchen geschlagen, mit einem Schal gewürgt und einem Messer zugestochen: Im Fall der Tötung einer jungen Mutter hat das Landgericht Hamburg den Ehemann zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt.

Freitag, 06.07.2018, 13:01 Uhr

"Am 14. Dezember 2017, einen Tag vor dem ersten Geburtstag seiner kleinen Tochter, tötete der Angeklagte seine Ehefrau", stellte der Vorsitzende der Strafkammer am heutigen Freitag fest. Der 43-Jährige habe gewusst was er tat, aber im Affekt gehandelt.

Der aus dem Iran stammende Flüchtlingshelfer und christliche Prediger habe der 32-jährigen Iranerin ein Stövchen auf den Kopf geschlagen, ihr mit einem Küchenmesser 25 Stich- und Schnittwunden zugefügt und sie schließlich mit einem Schal gewürgt. Nach der Tat habe er die kleine Tochter zu einer Nachbarin gebracht und dann versucht, sich das Leben zu nehmen.

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