Neues Gewerbegebiet in Horneburg geplant
Die Horneburger haben ein Problem: Gewerbeflächen sind knapp, größere Grundstücke sind nicht mehr im Angebot. An der Bahn in Nottensdorf gibt noch drei Hektar, die allerdings noch nicht erschlossen sind. Und auch in Dollern und in Bliedersdorf sind die Flächen vermarktet.
„Es ist nichts mehr da“, sagte Bauamtsleiter Roger Courtault. Lediglich im Blumenthal (Sparkasse) und im Bullenbruch gibt es noch planreife Flächen. Vor diesem Hintergrund hat der Bauausschuss des Fleckens am Dienstagabend einstimmig empfohlen, die Verwaltung mit der Ermittlung der Erschließungskosten für ein drei Hektar großes Gewerbegebiet zwischen dem Deich und dem bestehenden am Schützenweg zu beauftragen. Der Baugrund westlich der Kreisstraße K 36 ist anspruchsvoll. Geprüft werden müsse, ob sich der Kauf mit Blick auf die Erschließungskosten lohne. 2010 hatte der Flecken den Bebauungsplan Nr. 29 „Im Bullenbruch Nord“ beschlossen. Im Zuge der Grundstücksicherung müssten den vier „verkaufswilligen“ Eigentümern nun Angebote gemacht werden.
Am Auedamm will der Flecken zwei Dialogdisplays aufstellen, um die Radler vor Rasern zu schützen. Laut Unfallforschung verringert das die Anzahl der Raser um bis zu 64 Prozent.
Der 135 Meter lange Gehweg an der Stader Straße – im Bereich zwischen Waldfriedhof und Wald in Richtung Ortsausgang – wird noch in diesem Jahr saniert. Die ersten 80 Meter der Stolperfalle werden wieder gepflastert, auf die letzten 55 Meter kommt vermutlich (je nach Kassenlage) erst einmal Mineralgemisch, 2019 würden dann die Restarbeiten erfolgen. Gesamtkosten: 30 000 Euro. Das hat die Politik beschlossen.
Gegenüber der Einmündung des Leineweberstiegs auf die Issendorfer Straße (Nr. 9 bis 13) gilt jetzt ein Halteverbot, damit die Radler und Autofahrer gefahrlos auf die Straße kommen.