Luca-App ist in Hamburg Geschichte
Das Startsymbol einer Luca-App ist auf dem Bildschirm eines Smartphones dargestellt. Foto: Bernd Weißbrod/dpa
Hamburg verzichtet seit Sonnabend auf die Erhebung von Kontaktdaten bei Veranstaltungen oder in Restaurants und Einrichtungen per Luca-App oder Listen. Zugangskontrollen bleiben jedoch bestehen.
Seit Samstag müssen von Besuchern von Restaurants, Kinos, Theatern und sonstigen Einrichtungen und Veranstaltungen keine Kontaktdaten mehr erhoben werden. Der Senat hatte den Wegfall der Pflicht am vergangenen Dienstag beschlossen. Auch das Einchecken per Luca-App ist damit passé.
Aufgrund der weithin geltenden 2G-plus-Regeln in weiten Teilen des öffentlichen Leben gebe es weiter strenge Zugangskontrollen, so dass der Infektionsschutz gewährleistet sei, hieß es. Außerdem findet aufgrund der hochen Zahl der Neuinfektionen bereits seit Wochen quasi keine Kontaktnachverfolgung durch die Gesundheitsämter mehr statt.
Ob Niedersachsen die Luca-App weiter nutzen wird, ist derzeit noch unklar. Eine Lizenz läuft nach Angaben von Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) noch bis Ende März. In den Landkreisen Cuxhaven und Rotenburg steht die bei Datenschützern umstrittene App offenbar vor dem Aus. (dpa/lno)