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Blaulicht

Autobrand an B73 – Stader Feuerwehr muss improvisieren

Die Flammen waren aus dem Motorraum geschlagen.

Die Flammen waren aus dem Motorraum geschlagen. Foto: Feuerwehr Hansestadt Stade

Stell‘ dir vor, die Feuerwehr rückt an, nur ohne Wasser. Stell‘ dir dann vor, eine Autowerkstatt kann spontan aushelfen. So geschehen jetzt in Stade.

Von Redaktion 03.09.2026, 09:35 Uhr
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Stade. Der zunächst rätselhafte Umwelteinsatz in Stade-Ottenbeck sollte für die Stader Feuerwehr am Mittwochnachmittag nicht der einzige Alarm bleiben: Wie die Feuerwehr via Instagram berichtet, sei bereits auf dem Weg zum Umwelteinsatz im Gewerbegebiet an der B73 ein brennendes Auto am Fahrbahnrand aufgefallen. „Die Einsatzkräfte stoppten sofort – allerdings hatten sie wegen ihres eigentlichen Einsatzauftrags kein Löschwasser an Bord“, heißt es kurioserweise von der Feuerwehr.

Ihnen kam „ein ungewöhnlicher Zufall“ zur Hilfe: Der Pkw-Brand grenzte an eine Autowerkstatt. „Dort stand zufällig ein Tanklöschfahrzeug der Stader Feuerwehr, das zur Reparatur dort war“, heißt es weiter.

Feuerwehrmann arbeitet in Autowerkstatt

Ein Feuerwehrmann, der in der Werkstatt arbeite, habe umgehend reagiert: „Er setzte sich kurzerhand an das Steuer des Tanklöschfahrzeugs und fuhr es – sogar ohne Fahrertür, die ausgebaut war – bis an den Zaun.“

Von dort habe der Schlauch durch die Maschen des Zauns an die Einsatzkräfte der Umwelteinheiten an der Bundesstraße gereicht werden können. Der Autobrand konnte gelöscht werden.

Fazit der Stader Feuerwehr: Am Ende hätten beide Einsatz gezeigt, „wie wichtig schnelles Handeln, gute Zusammenarbeit und manchmal auch ein bisschen Zufall sind“. (tip)

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M
Marc Tischler
03.09.202610:52 Uhr

Das ein Fahrzeug der Umwelteinheit kein Wasser mitführt ist nicht kurios , sondern liegt an dem Einsatzzweck gebundenen Aufbau des Fahrzeuges .
Es werden primär Messgeräte und Technik für Umweltgefahren mitgeführt statt Wasser .

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