Großaufgebot im Einsatz: Rätsel um weißes Pulver in Stade gelöst
Einsatzbesprechung vor Ort in der Carl-Benz-Straße in Stade-Ottenbeck. Foto: Stefan Braun
Die Stader Feuerwehr ist am Mittwochnachmittag zu einem ungewöhnlichen Einsatz gerufen worden: Ein Lkw hatte einen unbekannten Stoff verloren. Das ist die Auflösung.
Stade. Am Mittwochnachmittag wurden die Züge I und II der Feuerwehr Stade sowie der Umweltzug in die Carl-Benz Straße in Stade alarmiert. Wie Kreisfeuerwehrsprecher Stefan Braun mitteilt, habe ein Silo-Lkw einer Spedition an der dortigen Hoyer-Tankstelle getankt.
„Dabei, und auch kurz nach der Abfahrt auf die Straße, hat der Lkw eine geringe Menge weißes Pulver verloren“, sagte Braun auf TAGEBLATT-Nachfrage. Die Mitarbeiterin der Tankstelle alarmierte sofort die Feuerwehr.
Das zunächst unbekannte Pulver wurde von Einsatzkräften in Behältern gesichert. Foto: Stefan Braun
„Da zunächst nicht bekannt war, um welchen Stoff es sich handelte, wurden die nächsten Maßnahmen unter größtmöglichen Sicherheitsbedingungen vorgenommen“, berichtet Braun. Das Gelände sei weiträumig abgesperrt und geräumt worden. Feuerwehrleute in Chemieschutzkleidung deckten an beiden Stellen das Pulver ab, damit es nicht weitergetragen werden konnte.
Nachdem die Feuerwehrleute den Stoff in dafür bereitgestellte Behälter befördert hatten, erreichte die Einsatzleitung die zuständige Spedition. Auflösung: „Bei der Substanz handelte es sich um Aluminiumoxyd, einem ungefährlichen Stoff“, gab Braun Entwarnung.
(tom/pm)
Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel wurde um 20.30 Uhr aktualisiert.
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