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Autobrand endet im Krankenhaus – Stundenlanger Einsatz

Immer wieder flammten Glutnester neu auf.

Immer wieder flammten Glutnester neu auf. Foto: Feuerwehren der Samtgemeinde Sittensen

Ein Mercedes-Fahrer merkt während der Fahrt auf der A1: Da stimmt etwas nicht! Bei Sittensen fährt er ab, dann schlagen Flammen aus dem Wagen - nahe einer Tankstelle.

Von Redaktion Donnerstag, 05.03.2026, 13:15 Uhr

Sittensen. Auf dem A1-Autorasthof in der Hansestraße in Sittensen ist am Donnerstagmorgen ein Mercedes-Kombi in Brand geraten. Gegen 6.20 Uhr war die Feuerwehr alarmiert worden.

Wie Alexander Schröder, Sprecher der Feuerwehren der Samtgemeinde Sittensen, berichtet, soll der Fahrer auf der Autobahn Probleme am Wagen bemerkt haben. Auf dem Parkplatz des Autohofs geriet das Fahrzeug schließlich in Brand. Abgestellt war das Auto in unmittelbarer Nähe zur dortigen Shell-Tankstelle.

Mercedes in Brand: Eigene Löschversuche scheitern

Der Fahrer hatte mit mehreren Feuerlöschern zunächst eigene Löschversuche unternommen. „Leider konnte er den Brand nicht löschen. Die Feuerwehr Sittensen war zügig zur Stelle. Beim Eintreffen stand der Motorraum bereits in Vollbrand. Umgehend ging ein Trupp unter Atemschutz gegen die Flammen vor“, berichtet Sprecher Schröder weiter.

Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich schwieriger als gedacht.

Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich schwieriger als gedacht. Foto: Feuerwehren der Samtgemeinde Sittensen

Laut Feuerwehr musste die Motorhaube mittels hydraulischem Gerät abgetrennt werden, da dies mit Brechwerkzeug nicht gelang. Nach rund einer halben Stunde war das Feuer gelöscht, anschließend mussten umfangreiche Nachlöscharbeiten durchgeführt werden.

Schröder: „Besonders schwierig war es, an die Glutnester unter dem Fahrzeug zu gelangen. Mit Hilfe eines Teleskopladers des Autohofs wurde der Mercedes kurzerhand angehoben, um besser an die Glutnester heranzukommen. Später musste Löschschaum eingesetzt werden, um eine bessere Kühlwirkung zu erzielen.“ Die Feuerwehr Lengenbostel sei nachalarmiert worden, um unter Atemschutz zu unterstützen.

Mittels hydraulischem Rettungsgerät musste die Motorhaube geöffnet und abgetrennt werden.

Mittels hydraulischem Rettungsgerät musste die Motorhaube geöffnet und abgetrennt werden. Foto: Feuerwehren der Samtgemeinde Sittensen

Feuerwehr: Polizei ermittelt zur Brandursache

Der Fahrer des Fahrzeugs wurde leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst behandelt und in ein umliegendes Klinikum gebracht.

Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Polizei aufgenommen. Nach rund zwei Stunden war der Einsatz für die Feuerwehren beendet. Hätte der Mann den Mercedes auf der Autobahn abgestellt, hätte der Löscheinsatz wohl zu größeren Behinderungen im Berufsverkehr geführt. (pm/tip)

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