Blaulicht-Report: Lkw-Brand bei A7 – Schwerer Unfall in Otterndorf
Die Feuerwehr musste einen Lkw-Brand an der A7-Raststätte Harburger Berge löschen (Symbolbild). Foto: Marijan Murat/dpa
Die Einsatzkräfte sind in den Stader Nachbarkreisen gefordert: An der A7-Raststätte Harburger Berge brennt ein Lkw. In Rotenburg wird ein Lkw aus anderen Gründen stillgelegt. In Otterndorf kracht es.
Nachbarkreise. Diverse Einsätze beschäftigen Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst in den Landkreisen Harburg, Cuxhaven und Rotenburg.
Sattelzugmaschine ausgebrannt, A7-Raststätte gesperrt
Die Zufahrt zur Raststätte Harburger Berge Ost, A7, Fahrtrichtung Hamburg, ist seit den Morgenstunden gesperrt. Das berichtet der Sprecher der Polizeiinspektion Harburg, Jan Krüger.
Gegen 5:30 Uhr meldete der Fahrer eines Sattelzuges Feuer in seiner Zugmaschine. Der Sattelzug, der mit einem Tankanhänger für Milch bestückt war, stand zum Zeitpunkt des Brandausbruchs auf einer Parkfläche kurz hinter der Einfahrt zur Raststätte. „Der Fahrer konnte das Fahrzeug unverletzt verlassen“, sagt Krüger. Durch die Feuerwehr wurde der Brand gelöscht.
Die Zufahrt zur Raststätte ist wegen erforderlicher Reinigungsarbeiten derzeit (Stand 10 Uhr) noch gesperrt. Im Laufe des Vormittags wird die ausgebrannte Zugmaschine abgeschleppt.
Was das Feuer ausgelöst hat, ist laut Krüger noch unklar. Die Autobahnpolizei Maschen hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Hoher Sachschaden nach Unfall in Otterndorf
Am Donnerstag (29. Oktober) kam es gegen 08.50 Uhr zu einem Verkehrsunfall an der Großen Ortsstraße in Otterndorf. Eine 69-jährige Cuxhavenerin wollte mit ihrem Auto vom Krankenhausparkplatz in die Große Ortsstraße einbiegen. „Dabei übersah sie eine von links kommende, 63-jährige Autofahrerin aus Otterndorf“, berichtet der Cuxhavener Polizeisprecher Stephan Hertz. Es kam zum Zusammenstoß, der Pkw der Otterndorferin wurde gegen das geparkte Auto eines 46-jährigen Cuxhaveners geschleudert. „Durch den Unfall wurde glücklicherweise niemand verletzt“, sagt Stephan Hertz. Die Fahrzeuge waren jedoch nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Polizeisten schätzen den Sachschaden auf mehr als 10.000 Euro.
Lkw-Fahrer mit 1,40 Promille auf der A1 unterwegs
Auf der A1 bei Sottrum kontrollierten Beamte der Autobahnpolizei am Donnerstag einen 29-jährigen Lkw-Fahrer, der in Fahrtrichtung Bremen unterwegs war. „Zwischen der Anschlussstelle Stuckenborstel und dem Rastplatz Grundbergsee Nord stellten die Einsatzkräfte fest, dass der Mann unter Alkoholeinfluss stand“, sagt der Rotenburger Polizeisprecher Marvin Teschke. Der Atemalkoholtest des Mannes habe einen Wert von 1,40 Promille ergeben.
Die Beamten untersagten dem Mann die Weiterfahrt, veranlassten eine Blutentnahme und stellten den Führerschein sicher. Gegen den Fahrer wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.
Alkohol in der Probezeit – Weiterfahrt untersagt
Ein 19-jähriger Autofahrer wurde in Scheeßel in der Nacht zu Freitag gegen 2.39 Uhr von der Polizei gestoppt. Bei der Kontrolle stellten die Beamten laut Teschke fest, dass der Fahranfänger - noch während seiner Probezeit - unter Alkoholeinfluss stand. Ein Atemalkoholtest ergab den Angaben nach einen Wert von 0,3 Promille.
Die Beamten untersagten dem jungen Mann die Weiterfahrt. Ihn erwartet ein Ordnungswidrigkeitenverfahren. (set)
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