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Corona-Testzentrum in Cuxhaven in Flammen – Polizei ermittelt

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stand der als Testzentrum genutzte Wohnmobil vor dem Cuxhavener Kreishaus bereits im Vollbrand. Foto: Feuerwehr

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stand der als Testzentrum genutzte Wohnmobil vor dem Cuxhavener Kreishaus bereits im Vollbrand. Foto: Feuerwehr

Das Corona-Testzentrum vor dem Kreishaus Cuxhaven ist in der Nacht zu Dienstag komplett abgebrannt. Die Feuerwehr musste zwei Mal ausrücken. Die Polizei ermittelt.

Dienstag, 22.03.2022, 16:30 Uhr

Update: 22. März, 16.30 Uhr, Reaktionen hinzugefügt

Um 3.40 Uhr wurde in der Leitstelle der Berufsfeuerwehr Cuxhaven am frühen Dienstagmorgen ein Wohnmobilbrand auf dem Parkplatz in der Vincent-Lübeck-Straße gemeldet. Das berichtet die Feuerwehr, die daraufhin, ebenso wie die Freiwillige Feuerwehr Mitte, zur Einsatzstelle ausrückte. Das Gefährt war auf der Freifläche geparkt und dient als das von der Tourismus-Wirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven betriebene Corona-Testzentrum.

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Bus bereits im Vollbrand. Drei Trupps nahmen unter Atemschutz die Brandbekämpfung auf. Reifen wie auch gelagerte Gasflaschen zerplatzten unter der starken Hitzeeinwirkung, berichten die Einsatzkräfte.

Nachlöscharbeiten am Morgen

Gegen 4.45 Uhr wurde „Feuer aus“ gemeldet, nach ersten Aufräumarbeiten war der Einsatz um 5.45 Uhr beendet. Das Fahrzeug ist komplett ausgebrannt. 

Gegen 8 Uhr morgens musste die Feuerwehr hingegen noch einmal ausrücken, weil sich erneut Glutnester entflammt hatten und Nachlöscharbeiten betreiben.

Brandursache bisher unklar

Die Polizei hat die Einsatzstelle abgesperrt und die Ermittlungen aufgenommen. Zur Brandursache konnten laut Feuerwehr bisher keine Angaben gemacht werden. Insgesamt waren 25 Feuerwehrkräfte an dem Einsatz beteiligt.

Die Polizei Cuxhaven erklärt, die Ermittlungen liefen aktuell in alle Richtungen. Auf Nachfrage, ob es sich wie bei den jüngsten beiden Brandanschlägen auf das Kreishaus selbst um Brandstiftung handeln könnte, erklärte Sprecher Stephan Hertz: „Der Verdacht liegt nahe, wir ermitteln auch in diese Richtung.“ Die Brandursachenermittler seien allerdings noch nicht am Tatort eingetroffen, sie werden im Laufe des Vormittages erwartet.

Überwachungskameras installiert

Im Kreishaus ist der Brand am Dienstag Gesprächsthema. „Die Nähe des Brandes zum Kreishaus ist schon gruselig, auch in der Belegschaft ist das Gesprächsthema“, sagte Kreissprecherin Kirsten von der Lieth. Gleichzeitig betonte sie, dass voreilige Schlüsse jetzt nicht hilfreich seien.

„Wir haben just am Montag Überwachungskameras installiert“, erklärte von der Lieth. Diese seien eine Reaktion auf die zwei Brandanschläge im Januar und im Februar auf zwei Türen des Kreishauses. (red)

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Von dem abgebrannten Wohnmobil blieb nur noch eine Ruine übrig. Foto: Christian Mangels

Von dem abgebrannten Wohnmobil blieb nur noch eine Ruine übrig. Foto: Christian Mangels

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