Falschparker behindern Rettungsdienst in Bassenfleth
Etliche Autos standen am Wochenende im Parkverbot. Foto: Polizei
Das schöne Wetter hat am Pfingstwochenende viele Menschen an den Bassenflether Strand gezogen. Die geltenden Corona-Abstandsregeln wurden dabei weitestgehend eingehalten, zieht die Polizei ein Fazit der Feiertage. Allerdings musste sie gegen diverse Falschparker vorgehen.
Auf den Parkflächen und den Straßen am Deich kam es zu Parkzuständen, die das Eingreifen des Ordnungsamtes der Samtgemeinde Lühe sowie der Polizei erforderlich machten. Autofahrer hielten sich nicht an die geltenden Parkregelungen und ignorierten die Halteverbote. Radwege wurden zugeparkt, so dass Fahrradfahrer auf die Fahrbahn ausweichen mussten und dort mit dem Straßenverkehr, der die Strecke nur noch einspurig befahren konnte, in Konflikt gerieten.
Ein Rettungswagen im Einsatz musste sich mit Sonderrechten aus Richtung Bassenflether Chaussee kommend den Weg durch den dichten Gegenverkehr bahnen, ein Ausweichen in freie Parkbuchten war durch die widerrechtlich parkenden Fahrzeuge nicht möglich. Ein Durchkommen für größere Einsatzfahrzeuge von Rettungsdienst, Feuerwehr und DLRG wäre ebenfalls nur mit erheblichen Verzögerungen möglich gewesen.
30 Anzeigen wegen Falschparkens
Mehrere Streifenwagen der Bereitschaftspolizei und der Stader Wache waren damit beschäftigt, die Situation vor Ort in den Griff zu bekommen und das zuständige Ordnungsamt der Samtgemeinde Lühe zu unterstützen. Die eingesetzten Beamten mussten diverse, teilweise uneinsichtige Personen ansprechen und auffordern, ihre behindernd abgestellten Fahrzeuge umzuparken.
Durch das Ordnungsamt wurden 30 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Falschparkens ausgestellt, 20 Fahrzeuge mussten durch mehrere eingesetzte Abschlepper umsetzt werden. Für die Durchführung der Maßnahmen musste die Straße Bassenfleth zeitweise voll gesperrt werden.
Auch an den kommenden Wochenenden werden bei Strandwetter Ordnungsamt und Polizei die Situation vor Ort im Auge behalten, um Rettungs- und Verkehrswege freizuhalten. Dabei müssen Autofahrinnen und Autofahrer, die sich nicht an die Verkehrsregeln halten auch weiterhin damit rechnen, Anzeigen zu kassieren und notfalls auch kostenpflichtig abgeschleppt zu werden.