Randale in der Notaufnahme: Mann greift Krankenhaus-Mitarbeiter an
In der Notaufnahme eines Winsener Krankenhauses ist ein Mann ausgerastet. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa
Sachbeschädigung und Körperverletzung: Das ist die Bilanz des Krankenhausbesuches eines 33-jährigen Mannes. Die Polizei Winsen (Kreis Harburg) ermittelt.
Landkreis Harburg. Die Polizei war am späten Dienstagabend alarmiert worden, weil ein Mann im Winsener Krankenhaus randaliert hatte. „Als die Beamten vor Ort eintrafen, hatte sich der 33-Jährige bereits entfernt“, berichtet der Sprecher der Polizeiinspektion Harburg, Jan Krüger.
Streit um Wartezeiten eskaliert
Nach Schilderung der Mitarbeitenden war der Mann nicht damit einverstanden gewesen, sich erst ins Wartezimmer setzen zu müssen. „Daraufhin hatte begonnen, das Personal zu beschimpfen“, sagt Krüger. Der Mann habe in Richtung einer Angestellten geschlagen, diese konnte dem Schlag aber ausweichen. Um den Angriff zu beenden, sei ein 42-jähriger Krankenhausmitarbeiter eingeschritten. Er habe den Mann zu Boden gebracht.
Mann schlägt Glasscheibe ein
Der Wut des 33-Jährigen tat dies allerdings keinen Abbruch. Er soll noch eine Glasscheibe aus der Zimmertür geschlagen haben, bevor er aus dem Fenster des Wartezimmers kletterte und sich entfernte.
Die Polizei hat gegen den 33-Jährigen Strafverfahren wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung eingeleitet.
Streit am Vörder See eskaliert
Am helllichten Tag am Dienstagnachmittag sind zudem in Bremervörde am Vörder See (Kreis Rotenburg) zwei 17-Jährige in einen Streit geraten. Laut Polizei eskalierte die Situation, woraufhin einer der Jugendlichen dem anderen Pfefferspray ins Gesicht gesprüht haben soll. Der 17-Jährige erlitt den Angaben zufolge starke Reizungen und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
Zuvor soll der Geschädigte versucht haben, seinen Kontrahenten zu schlagen. Laut Polizei soll es zwischen ihnen bereits in der Vergangenheit zu gegenseitigen Bedrohungen gekommen sein. (set)
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