Seit Jahresbeginn

15 Menschen ohne festen Wohnsitz in Hamburg gestorben

Mitte Januar war ein mutmaßlich obdachloser Mann tot auf der Lombardsbrücke gefunden worden. (Archivbild)

Mitte Januar war ein mutmaßlich obdachloser Mann tot auf der Lombardsbrücke gefunden worden. (Archivbild) Foto: Marcus Golejewski/dpa

Nicht alle Todesfälle stehen mit Kälte in Zusammenhang. Der Sozialverband sieht dennoch Handlungsbedarf und fordert mehr Straßensozialarbeit in Hamburg.

Von dpa 30.01.2026, 12:05 Uhr

Hamburg. In Hamburg sind seit Jahresbeginn 15 Menschen ohne festen Wohnsitz gestorben. Die Staatsanwaltschaft der Hansestadt bestätigte die Zahl, über die zuvor die Tageszeitung „taz“ und der NDR berichtet hatten. Die winterlichen Temperaturen hätten aber nur bedingt mit den Todesfällen zu tun. Mitte Januar war ein mutmaßlich obdachloser Mann tot auf der Lombardsbrücke gefunden worden. Andere Menschen seien aber in Unterkünften und auch in Krankenhäusern gestorben.

Nach dem Leichenfund auf der Lombardsbrücke hatte der Hamburger Landesverband des Sozialverbands Deutschland mehr Straßensozialarbeit für die Hansestadt gefordert. Die Sozialbehörde erklärte im NDR, die Stadt habe die Unterbringung obdachloser Menschen deutlich ausgebaut. Das System sei heute vielfältiger, zielgruppensensibler und stärker vernetzt als früher.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Demos und Dosenbier: Punk-Camp auf Sylt gestartet

Mit Bannern und Zelten sind auch im fünften Sommer wieder zahlreiche Punks aus ganz Deutschland nach Sylt gereist. Unter dem Motto „Normalize Revolution“ üben sie mit dem Protest-Camp auch Kritik.

Legende beim HSV: Kevin Keegan ist tot

Beim HSV und beim FC Liverpool reifte Kevin Keegan zum Weltstar. Überall verehrten ihn die Fans, selbst als Sänger machte er eine gute Figur. Nun ist das Fußball-Idol gestorben.