Duschen, warme Mahlzeiten und eine eigene Postadresse: Was Hamburgs neue Tagesstätte Obdachlosen jetzt alles bietet – und warum 20 Wohnungen Hoffnung auf einen Neuanfang machen.
Nicht alle Todesfälle stehen mit Kälte in Zusammenhang. Der Sozialverband sieht dennoch Handlungsbedarf und fordert mehr Straßensozialarbeit in Hamburg.
Schnee und Eis können vor allem für obdachlose Menschen lebensgefährlich sein. Die Diakonie fordert daher, dass die städtischen Einrichtungen rund um die Uhr geöffnet werden.
Heiße Suppe, Schlafsäcke und ein offenes Ohr: Wie Kiels Kältebus Bedürftige versorgt, welche Gerichte beliebt sind und warum Kakao für viele mehr als nur ein Getränk ist.
Der Winter hat Hamburg mit Eis und Schnee fest im Griff. Für viele ist die weiße Pracht eine seltene Überraschung, für andere ein Problem - vor allem, wenn man kein Dach über dem Kopf hat.
Mindestens 44 obdachlose Menschen sind laut Senat seit Anfang April in Hamburg gestorben, knapp die Hälfte von ihnen auf der Straße. Nur selten ist eine Unterkühlung die Todesursache.
Nicht jeder, der wohnungslos ist, lebt auf der Straße. Hunderttausende Menschen ohne festes Zuhause kommen jährlich in speziellen Einrichtungen unter. Ein Großteil besitzt keinen deutschen Pass.
Fast 70 Prozent der in Hamburg befragten Obdachlosen berichten von gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Über eine Krankenversicherung verfügen aber längst nicht alle.
Im Rahmen des Hamburger Winternotprogramms öffnen erneut die städtischen Übernachtungsstandorte sowie mehrere Wohncontainer und bieten so Sicherheit und Wärme für obdachlose Menschen.
Deutschland wollte den afghanischen Ortskräften helfen, aber nun macht eine fünfköpfige Familie - seit fast vier Jahren voll integriert in Cuxhaven - erst mal Bekanntschaft mit unerbittlicher Bürokratie.
Mitten in der Nacht wird ein Obdachloser auf einer Bank durch Hitze geweckt – unter seinem Kopf brennt Müll. Nun hat die Polizei einen Tatverdächtigen ermittelt und ein schwerer Vorwurf steht im Raum.
Dienstags und Freitags sitzt in der Nordenhamer Innenstadt ein Mann auf den Knien vor Optiker Elzholz. Es ist Petru Pascu aus Rumänien. Er bettelt um Geld für Essen für seine Familie.
Die US-Regierung stellt die Polizei in Washington unter Bundeskommando - das ist aus Sicht des Generalstaatsanwalts des Bundesbezirks rechtswidrig. Jetzt geht er einen Schritt weiter.
Der Präsident stellt die Hauptstadt-Polizei unter Bundeskommando und lässt Soldaten mobilisieren. Er spricht von ausufernder Kriminalität, Statistiken bezeugen anderes. Nun regt sich erster Protest.
Wegen angeblich ausufernder Kriminalität in Washington will US-Präsident Donald Trump die Nationalgarde in der US-Hauptstadt einsetzen. Diese solle die öffentliche Sicherheit wiederherstellen, sagte Trump ohne konkrete Beweise dafür zu liefern, dass die Situation in Washington (...).
In einer städtischen Unterkunft für Wohnungslose in Schleswig entdecken Mitarbeiter vergangene Woche eine Leiche. Eine Obduktion soll die Ermittlungen weiterbringen.
Mehr als 35 Grad sind für viele Menschen sehr anstrengend. Für Menschen ohne Dach über dem Kopf sind sie noch schwerer. Die Diakonie hat Ideen, wie die Hitze für sie erträglicher gemacht werden kann.
Die Zahl der obdachlosen Menschen ist in den vergangenen Jahren in Hamburg angestiegen. Jetzt hat die Sozialbehörde ein Konzept vorgestellt, um mehr Menschen von der Straße zu holen.
Die Diakonie verzeichnet mehr Menschen, die wegen drohender oder bestehender Wohnungslosigkeit Hilfe suchen. Sie fordert den Bau bezahlbarer Wohnungen und eine Stärkung der Beratung für Betroffene.
Die Hamburger Obdachlosen-Unterkunft „Pik As“ wird zurzeit grundsaniert. Die Obdachlosen sollen künftig in Zwei- und Dreibettzimmern schlafen. Auch Vierbeiner dürfen mit.
Mindestens 47 wohnungs- und obdachlose Menschen sind laut Senat im Winter in Hamburg gestorben - im Krankenhaus oder der Straße. Die Todesursachen sind unterschiedlich.
Am 31. März endet das Winternotprogramm für obdachlose Menschen in Hamburg. Dadurch könne sich die Situation auf dem Wohnungsmarkt nach Angaben der Diakonie weiter verschärfen.
Wohnraum ist knapp, die Armut wächst und viele Menschen leben auf der Straße. Wie soll man ihnen am besten helfen - und gleichzeitig Kosten sparen? Die Stadt Hannover hat einen Plan.
In nur zwei Jahren hat sich die Zahl der Menschen, die in Niedersachsen wegen Wohnungslosigkeit untergebracht sind, verdreifacht. SPD und Grüne wollen dem etwas entgegensetzen.
Walther R. lebt seit 25 Jahren auf der Straße. Ende vergangenen Jahres mussten ihm wegen Erfrierungen beide Beine abgenommen werden. Doch dann beginnt erst sein Kampf.
Die Zahl der Obdachlosen in Hamburg hat sich in den vergangenen sechs Jahren verdoppelt. Doch nur jeder Dritte von ihnen hat Anspruch auf eine öffentliche Unterkunft, wie die Sozialbehörde erklärt.
Das Diakonische Werk Schleswig-Holstein beklagt die Situation in den Notunterkünften im Land. Es fehle an Vielem. Als Reaktion werden „menschenwürdige Standards“ gefordert.
Hamburgs Bischöfin besucht an Heiligabend die Obdachlosenhilfe und spricht in einer Andacht zu den Menschen. Dabei geht es auch um Gemeinschaft und Gastfreundschaft.
Vor allem für obdachlose Menschen beginnt jetzt die härteste Zeit des Jahres. Es ist nicht viel erforderlich, um Mitmenschen zu unterstützen. Fünf Tipps für effektive Hilfe in der kalten Jahreszeit.
Am 1. November startet das Winternotprogramm. Es bietet Erfrierungsschutz für obdachlose Menschen. Man müsse sich nun darauf konzentrieren, Wohnraum zur Verfügung zu stellen, fordert die Diakonie.
In der kalten Jahreszeit wird das Leben auf der Straße für wohnungslose Menschen nicht nur schwieriger, sondern auch zur Gefahr. Hamburg stellt deshalb zusätzliche Übernachtungsplätze bereit.
Seit zwei Jahren ist William britischer Thronfolger, oft aber steht er im Schatten von Vater Charles und Ehefrau Kate. Um Profil zu gewinnen, setzt der Enkel von Elizabeth II. auf ein soziales Thema.
Der Verdächtige soll einen Bekannten so schwer verletzt haben, dass dieser starb. Die Polizei entdeckte den mutmaßlichen Täter in Hamburg-Hummelsbüttel.
Im Kampf gegen Obdachlosigkeit hat Niedersachsens Landeshauptstadt eine Siedlung saniert. Bis zu 150 Betroffene sollen davon profitieren und es gibt einen klaren Fokus.
Ein Aufenthaltsort mit Übernachtungsmöglichkeiten soll Ende des Jahres für Suchtkranke und Obdachlose öffnen. Die Sozialbehörde will damit den öffentlichen Raum um den Hauptbahnhof entlasten.
Sie sollen für mehr Sicherheit und Ordnung am Hauptbahnhof sorgen. Zugleich bieten die neuen Sozialraumläufer Obdachlosen und Drogenkranken Hilfestellung. Die Behörde sieht das Projekt geglückt.
Das Ziel ist ambitioniert: Bis 2030 sollen alle Menschen in Deutschland Zugang zu einer Wohnung haben. Die Bauministerin legt einen Aktionsplan vor. Doch kann dieser Obdachlosigkeit beenden?
In einem früheren Seniorenheim in Niendorf sollen pflegebedürftige Obdachlose Ruhe finden. In der Nähe öffnet außerdem ein Übergangswohnhaus. Die ersten Menschen ziehen kommende Woche ein.
Für Obdachlose gibt es in Hannover jetzt eine mobile Dusche. Die Stadt Hannover und der Malteser Hilfsdienst haben einen eigens dafür gebauten Duschanhänger in Betrieb genommen. Es sei das erste Projekt dieser Art in Niedersachsen, teilte eine Sprecherin der Stadt am Dienstag (...).
Das Winternotprogramm hilft in Hamburg obdachlosen Menschen, damit sie bei Eiseskälte nicht auf der Straße erfrieren. Das haben in den vergangenen Monaten wieder viele Menschen nutzen müssen.
Die Diakonie verzeichnet ein Plus an Menschen, die wegen drohender oder bestehender Wohnungslosigkeit Hilfe suchen. Sie fordert den Bau bezahlbarer Wohnungen und eine Stärkung der Beratung für Betroffene.
Am 22. Dezember steigt das traditionelle Obdachlosenfest in Berlin. Franz Zander, der Initiator dieser Weihnachtsfeier für Obdachlose, ist leider immer noch krank.
Unter dem Motto „Mehr als eine warme Mahlzeit“ konnten am Dienstagabend wieder mehr als 450 Obdachlose und weitere bedürftige Hamburger eine Weihnachtsfeier in der Fischauktionshalle feiern. Neben einem Drei-Gänge-Menü mit Getränken gab es auch ein Showprogramm mit dem (...).
Rund tausend Bedürftige sind am Dienstag bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung in Bremen bewirtet worden. Das sagte Matthias Höllings, der zu den Organisatoren des Festessens gehört. Eingeladen hat der Verein Dein Festmahl. Friseure schnitten zudem den Menschen die Haare, (...).
Die Stadt Kiel hat drei Container aufgestellt, um obdachlosen Menschen in der kalten Jahreszeit Schutz zu bieten. Diese sogenannten Erfrierungsschutzcontainer sollen zusätzlich zum regulären Unterbringungsangebot einen warmen Schlafplatz bieten, wie die Stadt am Dienstag (...).
Noch bis Ende März können obdachlose Menschen in den Standorten des Winternotprogramms übernachten. Tagsüber müssen sie die Unterkünfte verlassen - es sei denn, die Temperaturen fallen auf unter minus 5 Grad.
Die Temperaturen sinken, es wird kalt. Immer mehr Menschen leben in Hamburg auf der Straße. Für sie wird es in den kommenden Monaten hart. Was kann getan weden?
Der Hamburger Hauptbahnhof hat die höchste Kriminalitätsrate bundesweit. Diese hängt auch mit der Drogenszene vor den Eingängen zur Wandelhalle. Die Stadt reagiert.
Wie wie viele Menschen leben in Hamburg auf der Straße? Und was waren Auslöser dafür? Das sind zwei von mehreren Fragen, die in der Hansestadt zuletzt 2018 in einer Erhebung gestellt wurden. Nun soll es eine neue Befragung geben - sehr zur Freude einer Fraktion.
Mit 2,4 Millionen Euro fördert Bremen die medizinische Versorgung von Menschen ohne Krankenversicherung, Papiere oder Wohnung. Der Senat beschloss am Dienstag, das Behandlungs- und Beratungszentrum des Vereins zur Förderung der gesundheitlichen und medizinischen Versorgung (...).
Deutlich mehr Menschen als ein Jahr zuvor lebten 2022 in Deutschland auf der Straße, in Notunterkünften oder bei Freunden. Inflation und steigende Mieten belasten laut Experten immer mehr Haushalte.
Ein Mann und eine Frau stehen vor dem Berliner Landgericht. Sie sollen einen Obdachlosen in einem leer stehenden Schwimmbad attacktiert und tödlich verletzt haben.
Die Stadt Hannover arbeitet an einem Aktionsplan, um Obdachlosigkeit in den kommenden Jahren so weit es geht zu reduzieren. „Mir liegt es persönlich sehr am Herzen, dass wir beim EU-Ziel, Wohnungslosigkeit bis 2030 zu vermeiden, ganz konkret vorankommen“, sagte Oberbürgermeister (...).
Der Herbst ist da, und die Nächte werden wieder kälter. Damit obdachlose Menschen nicht auf der Straße schlafen müssen, bietet die Stadt Hamburg zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten an.
Mit Start des Winternotprogramms am 1. November werden für Obdachlose in Hamburg mehr als 800 zusätzliche Schlafplätze zur Verfügung gestellt. In Ergänzung der ganzjährigen Notübernachtungsstellen in der Eiffestraße mit 300 Plätzen sowie weiteren 60 in der Frauenübernachtung (...).
Die Hansestadt Stade bringt zurzeit mehr als 100 Obdachlose unter - Tendenz steigend. Seit Jahren ringen Bürger, Politik und Verwaltung darum, wo zusätzlicher Wohnraum entstehen könnte. Doch irgendwo müssen die Leute hin. Jetzt hat der Rat entschieden.
In diesem Winter sind in Hamburg mehr als ein Dutzend Obdachlose auf der Straße und in Krankenhäusern gestorben. Das melden die Kliniken der Hansestadt. Auch zu den Todesursachen liegen Informationen vor.
Die horrende Mietforderung an zwei Ukrainerinnen von mehr als 1000 Euro für ein 20-Quadratmeter-Zimmer schlug hohe Wellen. Jetzt wurden neue Gebühren in Apensen festgelegt.
Die Bahnhofsmission am Hamburger Hauptbahnhof ist 365 Tage im Jahr 24 Stunden für Menschen in Not da. Ab März können Hilfsbedürftige nun in neuen Räumlichkeiten Schutz und Beratung suchen.
Sie versorgen wohnungslose Menschen nicht nur mit warmen Getränken, Mahlzeiten und winterfester Kleidung. Sie schenken ihnen auch soziale Wärme, Herzlichkeit und Respekt: In diesen Wochen sind vielerorts die „Kälteengel“ der Johanniter unterwegs.
Das Nachtlager eines Obdachenlosen ging am Mittwochabend neben einem Restaurant im Cuxhavener Elfenweg in Flammen auf. Ein Mann erlitt dabei Verbrennungen.
Sie schlafen unter Brücken, in Parks oder auf Lüftungsschächten. Obdachlose leben in der Öffentlichkeit - und sterben häufig auch dort. Knapp zwei Dutzend sind es in diesem Jahr bislang in Hamburg.
Dominik Bloh lebte selbst lange auf der Straße. Deshalb weiß er, wie es Obdachlosen damit geht und was ihnen fehlt. 2019 brachte er ein Projekt auf den Weg, das bis heute vielen Menschen ein bisschen Würde zurückgegeben hat. Dafür bekam er nun einem besonderen Orden.
Für Menschen ohne festen Wohnsitz gestaltet sich die Suche nach einer Wohnung oft schwierig. Die Initiative „Housing First“ will das ändern. Auch für die Stadt Buxtehude sei so ein Konzept denkbar.
Geschätzt leben mehr als 3.000 obdachlose Menschen in Hamburg. Damit sie im Winter nicht erfrieren, bringt der Kältebus sie in die Notunterkünfte des städtischen Winternotprogramms.
Der 46 Jahre alte „Jay Jay“ schläft lieber im Freien als in einer Notunterkunft. Die Wasserfluten des Hochwassers haben den Obdachlosen hart getroffen. Kleidung, Zelt und Kochtöpfe wurden weggespült.
In den kommenden Tagen sollen die Temperaturen in der Nacht bis minus 10 Grad fallen. Damit obdachlose Menschen nicht erfrieren, bleibt das Winternotprogramm länger geöffnet. Sozialverbände fordern mehr.