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Armut

Hannover will mit Aktionsplan Obdachlosigkeit reduzieren

Die Stadt Hannover arbeitet an einem Aktionsplan, um Obdachlosigkeit in den kommenden Jahren so weit es geht zu reduzieren. „Mir liegt es persönlich sehr am Herzen, dass wir beim EU-Ziel, Wohnungslosigkeit bis 2030 zu vermeiden, ganz konkret vorankommen“, sagte Oberbürgermeister Belit Onay (Grüne) am Mittwoch bei der Vorstellung der Angebote zur Winternothilfe für wohnungslose Menschen.

Von dpa Mittwoch, 01.11.2023, 13:45 Uhr

Hannover. Dabei gibt es auch neue Projekte: Von Mitte November an sollen Betroffene in ihrer Muttersprache angesprochen und über Kältebusse, Essensausgaben sowie Orte für den nächtlichen Aufenthalt informiert werden. Die sogenannten Nacht-Cafés würden sehr gut angenommen, hieß es. Sie werden von Menschen genutzt, die aus unterschiedlichen Gründen nicht in Sammelunterkünften schlafen wollen.

Hannovers Aktionsplan zur Abschaffung der Obdachlosigkeit zielt darauf ab, die Unterbringung der Betroffenen stärker auf Wohnungen auszurichten. Notunterkünfte und Gemeinschaftsunterkünfte sollen dafür reduziert und abgebaut werden. Nach Angaben der Stadt geht es darum, dass Geflüchtete besser ankommen und Obdachlose wieder besser Fuß fassen. Zugleich könnten die Kosten der Unterbringung verringert werden.

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