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Blaulicht

In teuren Stadtteilen: Aktivisten haben es in Hamburg auf SUVs abgesehen

Die Polizei untersucht am Montagmorgen in Winterhude zahlreiche Autos, bei denen die Luft aus den Reifen gelassen wurde. (Symbolbild)

Die Polizei untersucht am Montagmorgen in Winterhude zahlreiche Autos, bei denen die Luft aus den Reifen gelassen wurde. (Symbolbild) Foto: Jörn Hüneke/Xoyofilm/dpa

Aufregung am Morgen in Pöseldorf und Winterhude: 40 Autos haben platte Reifen. Die Polizei patrouilliert.

Von dpa 28.09.2026, 10:15 Uhr
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Hamburg. In Hamburg ist bei Dutzenden größeren Autos Luft aus den Reifen gelassen worden - wohl aus Protest gegen die Umweltbelastung, die von SUVs ausgeht. Die Polizei war bereits in der Nacht auf sechs betroffene Autos im Stadtteil Pöseldorf aufmerksam geworden, wie eine Pressesprecherin der Deutschen Presse-Agentur sagte. Bei diesen Autos seien zum Teil auch Bekennerschreiben des sogenannten „Widerstands-Kollektiv“ gefunden worden.

In einem Schreiben teilte das Kollektiv mit, dass es bei 60 SUVs mit Hilfe von kleinen Linsen Luft aus den Reifen gelassen habe. Grund dafür sei unter anderem die Umweltbelastung und die Gefahr für Kinder, die von den Fahrzeugen ausgehe.

Polizei patrouilliert in Winterhude

Am Montagmorgen war die Polizei deshalb mit mehreren Streifenwagen in Winterhude unterwegs. Dort sollen Polizeibeamte ähnliche Vorfälle untersuchen. Derzeit sei die Rede von Autos im „mittleren zweistelligen Bereich“, in etwa mehr als 40 Stück. Ob die Entdeckungen in der Nacht und am Morgen zusammenhängen, müsse noch geprüft werden. Außerdem müsse geprüft werden, ob es sich dabei um eine Straftat handele.

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