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TAusgefallene Termine: So werden die Menschen ihren Müll los

Am Freitag wird im Kreis Stade kein Müll abgeholt. Die Gelben Säcke stapeln sich im Schnee.

Am Freitag wird im Kreis Stade kein Müll abgeholt. Die Gelben Säcke stapeln sich im Schnee. Foto: Battmer

Müllabfuhr im Landkreis Stade: Was passiert, wenn die Tonne nicht geleert wurde? Hier alle Infos im Überblick.

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Von Karsten Wisser
Dienstag, 13.01.2026, 05:50 Uhr

Landkreis. Ausgefallene Termine für die Abfuhr von Haus-, Restmüll und Altpapier im Landkreis Stade werden in der Regel nicht nachgeholt. Die Müllwerker kommen erst zum nächsten regulären Abfuhrtermin wieder. Es gibt jedoch Ausnahmen: Nicht geleerte Biotonnen dürfen bei der nächsten Hausmüllabfuhr neben die Hausmülltonnen gestellt werden und werden dann auch geleert.

Normale Müllsäcke neben die Tonne stellen

Auch bei nicht geleerten Hausmülltonnen können bei der nächsten Abfuhr normale Müllsäcke – zugebunden und maximal 15 Kilogramm schwer – neben die Tonne gestellt werden. Kostenpflichtige, orange Zusatz-Müllsäcke sind dafür nicht nötig.

Bleibt die Altpapiertonne ungeleert, kann bei der nächsten Abfuhr gebündelte Pappe neben die Tonne gelegt werden. Alternativ stehen öffentliche Papiercontainer bereit. Papier und Pappe können zudem kostenlos im Recycling-Zentrum Stade (Klarenstrecker Damm 46–48) abgegeben werden. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8 bis 17 Uhr.

RZS: Hier können Papier und Gelbe Säcke hin

Gelbe Säcke müssen bei der nächsten regulären Abfuhr erneut bereitgestellt werden. Alternativ können sie wie Papier kostenlos im Recycling-Zentrum Stade abgegeben werden. Da in städtischen Gebieten viele Säcke liegen bleiben, gibt es zwischendurch Aufräumtouren.

Nicht abgeholte Weihnachtsbäume können an der Straße liegen bleiben. Diese Touren werden so schnell wie möglich nachgeholt. Für ausgefallene Sperrmülltermine gibt es in vielen Fällen bereits Ersatztermine.

Vereiste und verschneite Straßen erschweren Arbeit

Wer derzeit im Landkreis Stade oder bei der Karl Meyer AG in Wischhafen mit der Müllentsorgung zu tun hat, braucht starke Nerven. Vereiste und verschneite Straßen erschweren die Arbeit, und mancher Bürger zeigt wenig Verständnis dafür, dass die Müllwerker nicht alle ausgefallenen Abholungen sofort nachholen können.

Die letzte Entscheidung trägt der Müllwerker

Am Montag waren die Mitarbeiter von Karl Meyer regulär im Einsatz. In Jork und Lühe holten sie Hausmüll ab, in Stade, Buxtehude und Drochtersen Biomüll. Dort sammelten die Teams auch Gelbe Säcke ein. Ob eine Straße befahrbar ist, entscheidet der Fahrer vor Ort. Die Müll-Lkw wiegen beladen bis zu 26 Tonnen, ein Sicherheitsrisiko auf Eis. Deshalb kann es auch sein, dass in einem Sammelgebiet nicht alle Straßen angefahren werden.

In der vergangenen Woche fielen zwei Abholtage aus. Karl Meyer kümmert sich im Auftrag des Landkreises um Haus-, Bio- und Sperrmüll sowie um Gelbe Säcke für die dualen Systeme. Altpapier wird gewerblich gesammelt. Insgesamt betreut das Unternehmen 92.000 Haushalte, 200.000 Mülltonnen und 3300 Straßen, so Karl Meyer. Dafür stehen 52 Fahrer und 35 Lkw bereit.

Gesammelte aktuelle Informationen zu allen Müllentsorgungsarten gibt es unter www.karl-meyer.de.

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