Arbeitszeiten

Beschäftigte kommunaler Rettungsdienste protestieren

Beschäftigte im kommunalen Rettungsdienst protestieren unter dem Motto „Lebensretter in Not“.

Beschäftigte im kommunalen Rettungsdienst protestieren unter dem Motto „Lebensretter in Not“. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Beschäftigte der kommunalen Rettungsdienste haben in Hannover gegen die Arbeitszeit protestiert. Die Gewerkschaft Verdi hatte zu der Aktion unter dem Motto „Lebensretter in Not“ aufgerufen. Rund 120 Teilnehmer versammelten sich am Dienstag vor der Niederlassung des Kommunalen Arbeitgeberverbandes Niedersachsen. „Die Beteiligung war gut und die Stimmung auch“, sagte eine Verdi-Sprecherin. Der Gewerkschaft zufolge beträgt die Höchstarbeitszeit für die Beschäftigten im Rettungsdienst 48 Stunden in der Woche. Die Gewerkschaft fordert 42 Stunden.

Von dpa 21.05.2024, 13:40 Uhr

Hannover/Berlin. Hintergrund der Aktion sind Verhandlungen zwischen der Gewerkschaft und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände in Berlin. Nach Schätzung von Verdi Niedersachsen-Bremen sind in Niedersachsen etwa 1000 Menschen im kommunalen Rettungsdienst beschäftigt. In Bremen gibt es laut Verdi keinen kommunalen Rettungsdienst. Bei der Protestaktion handelte es sich laut Verdi aber nicht um einen Streik.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Demos und Dosenbier: Punk-Camp auf Sylt gestartet

Mit Bannern und Zelten sind auch im fünften Sommer wieder zahlreiche Punks aus ganz Deutschland nach Sylt gereist. Unter dem Motto „Normalize Revolution“ üben sie mit dem Protest-Camp auch Kritik.

Legende beim HSV: Kevin Keegan ist tot

Beim HSV und beim FC Liverpool reifte Kevin Keegan zum Weltstar. Überall verehrten ihn die Fans, selbst als Sänger machte er eine gute Figur. Nun ist das Fußball-Idol gestorben.