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Bessere Verbindung: Diese Fritzboxen bekommen ein Update

Die 7690 macht den Anfang: FritzOS 8.50 liefert neue Smart-Home-Routinen und zusätzliche Schutzfunktionen per DNS-Filterlisten.

Die 7690 macht den Anfang: FritzOS 8.50 liefert neue Smart-Home-Routinen und zusätzliche Schutzfunktionen per DNS-Filterlisten. Foto: AVM GmbH/FRITZ! GmbH/dpa-tmn

Eine neue Version des Betriebssystems bringt zahlreiche Neuerungen direkt auf den Router. Welche das sind und wer dafür möglicherweise Hand anlegen muss.

Von Dirk Averesch 10.10.2026, 20:00 Uhr
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Neue Features für Fritzboxen sind da: Hersteller Fritz hat begonnen, die jüngste Version (8.50) seines Router-Betriebssystems FritzOS zu verteilen. Neu sind unter anderem die Möglichkeit, unerwünschte Internetseiten oder Tracker mittels DNS-Filterlisten direkt im Router fürs ganze Netzwerk zu sperren, eine automatische Datenpriorisierung für Gaming und Homeoffice sowie verbesserte Smarthome-Funktionen.

Die Fritzbox 7690 ist der erste Fritz-Router, der nun FritzOS 8.50 erhält - und zwar vollautomatisch, wenn die Auto-Update-Funktion aktiviert ist. Ansonsten ruft man im Browser das Einstellungsmenü über die Adresse „fritz.box“ auf, geht zu „System/Update“ und wählt „Neues FritzOS suchen“. Dann sollte die Fritzbox die Software-Aktualisierung finden und man kann „Update starten“ auswählen.

Welche Fritzboxen sind beim Update dabei?

In den nächsten Wochen sollen nach und nach auch FritzOS-Aktualisierungen auf die Version 8.50 für weitere Router und Repeater des Herstellers folgen. Bestätigt ist bereits die Fritzbox 5690 Pro. Darüber hinaus wird es sich wohl erst einmal um die Geräte handeln, für die es auch schon Beta-Versionen des neuen Betriebssystems zum Ausprobieren (Fritz-Labor) gab:

  • Fritzbox 4690
  • Fritzbox 4050
  • Fritzbox 5590 Fiber
  • Fritzbox 5690
  • Fritzbox 5690 XGS
  • Fritzbox 6690 Cable
  • Fritzbox 6670 Cable
  • Fritzbox 6660 Cable
  • Fritzbox 6850 5G
  • Fritzbox 6850 5G V2
  • Fritzbox 6850 4G
  • Fritzbox 6850 LTE
  • Fritzbox 7690
  • Fritzbox 7630
  • Fritzbox 7590 AX
  • Fritzbox 7590
  • Fritzbox 7530 AX

Im Detail bietet FritzOS 8.50 folgende neue Features:

Filterlisten gegen Tracking, Phishing & Co

Über DNS-basierte Filterlisten können Werbung, Tracker oder bösartige Webseiten für alle Geräte im heimischen Netzwerk (WLAN und LAN) geblockt werden. Die dafür nötigen, öffentlichen Filterlisten werden von der Internet-Community gepflegt und lassen sich kostenlos einbinden und nutzen.

Bisher konnte nur eine Kinder- und Jugendschutz-Filterliste (BPjM-Modul) aktiviert werden. Weitere Seiten, die gesperrt werden sollten, mussten manuell eingetragen werden.

Bessere Verbindung im Homeoffice und beim Gaming

Sogenannte Echtzeitanwendungen wie Videotelefonie oder Onlinegames werden erkannt und die Fritzbox bevorzugt deren Datenverkehr, damit es möglichst nicht zu Aussetzern oder Verbindungsabbrüchen kommt.

Fritzboxen mit Anschlussmöglichkeit für ein externes 4G- oder 5G-Mobilfunkmodem können beim Ausfall des Festnetz-Internets automatisch auf Mobilfunk-Internet umschalten, damit man möglichst durchgängig online ist. Diese Funktion nennt sich Failsafe.

Wichtige Statusinfos zum Router zentral in der App

Der Status von Internet, WLAN, Telefonie und Smarthome sowie Hinweise, Empfehlungen und Hilfestellungen bei möglichen Konfigurationsproblemen werden direkt auf dem Startbildschirm der MyFritz-App angezeigt.

Neue vorgefertigte Routinen sind verfügbar, dabei sind mehrere Auslöser pro Routine möglich. Ein neuer Auslöser ist etwa eine Zonenverwaltung, um Automatisierungen daran zu knüpfen, ob etwa Menschen daheim sind oder nicht (Geofencing).

Und die smarten Steckdosen Energy 200 und 210 von Fritz können sich nun selbst abschalten, wenn eine vordefinierte Leistungsaufnahme überschritten wird. Zudem sollen sich Automatisierungen für die Steckdosen nun leichter einrichten lassen.

Matter-Standard als Smarthome-Extra für eine Fritzbox

Die Fritzbox 5690 Pro soll nach dem Update zudem als Brücke (Bridge) für Geräte dienen, die den Smarthome-Standard Matter beherrschen. Dadurch lassen sich Matter-Geräte verschiedenster Hersteller in bestehende Matter-Netzwerke von Apple Home, Google Home oder Amazon Alexa einbinden. Auch die Sprachsteuerung der jeweiligen Anbieter soll dabei nutzbar sein.

  • Exkurs: Wie Fritzboxen künftig aussehen sollen

Mehr oder weniger seltsame Kurven sind seit vielen Jahren indes eine Konstante bei den Gehäusen der verbreiteten Fritzbox-Router. Auch wenn der Wiedererkennungswert hoch ist: Längst nicht jeder mag das kurvige Design - oder die lange Jahre dominierende weinrot-silberne Farbgebung.

Nun aber schlug Fritz unlängst auf der Technikmesse IFA im September ein neues Router-Kapitel auf. Dort zeigte der Hersteller mit dem Modell DSL/Fiber 7-90 ein kantig gezeichnetes, schlichtes Gerät, das den Beginn einer neuen Fritzbox-Generation markieren und auch in Wohnräumen nicht mehr unbedingt wie ein Fremdkörper daherkommen soll.

Kantig und schlicht: Fritz stellte mit dem Router DSL/Fiber 7-90 auf der IFA ein neues Design vor.

Kantig und schlicht: Fritz stellte mit dem Router DSL/Fiber 7-90 auf der IFA ein neues Design vor. Foto: Fritz! GmbH/dpa-tmn

Die schlichte, eckige, weiße Fritzbox ist nun wirklich eine Box im Wortsinne geworden, die auch wegen ihrer neuen, unsichtbaren Kabelführung elegant genug wirken soll, dass man sie sich ohne Vorbehalte einfach ins Regal oder auf die Kommode stellt. Eine Wandmontage ist aber auch weiterhin möglich. Das minimalistische Design setzt Fritz bei Bedienung und Anzeigen fort: Es gibt nur noch eine Taste und eine LED. (dpa/tmn)

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