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Starregisseur

Christopher Nolan schätzt professionelle Filmkritik

Der britische Regisseur Christopher Nolan wurde beim Training kalt erwischt.

Der britische Regisseur Christopher Nolan wurde beim Training kalt erwischt. Foto: Chris Pizzello/Invision via AP/dpa

Meinungen über Filme gibt es zuhauf, aber Regisseur Christopher Nolan schätzt fundierte Kritik von Profis. Und beim Workout möchte er nur Schwitzen.

Von dpa 05.01.2024, 10:35 Uhr
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New York. Hollywood-Regisseur Christopher Nolan bekam nach eigenen Angaben während eines Workouts die Lästereien des Trainers über einen seiner Filme zu hören. Er habe auf seinem Fitnessrad trainiert und sei „am Sterben“ gewesen, schilderte der 53-Jährige bei seiner Dankesrede für die Auszeichnung als bester Regisseur des New Yorker Filmkritiker-Verbands. „Und der Trainer fing an, über einen meiner Filme zu sprechen und sagte: ‚Hat das jemand gesehen? Das sind ein paar Stunden meines Lebens, die ich nie wieder zurückbekomme!‘“

Der gebürtige Brite, der mit Filmen wie „The Dark Knight“, „Inception“, „Interstellar“ oder zuletzt „Oppenheimer“ seit vielen Jahren die Kinokassen zum Klingen bringt, war mit dem Trainer offenbar bloß über ein Video verbunden, weshalb sein Gegenüber wohl nichts von Nolans Anwesenheit wusste. Auch aufgrund dieser Erfahrung schätzt Nolan professionelle Kritiker umso mehr: Wenn sich ein professioneller Kritiker „über deinen Film auslässt, bittet er dich nicht darum, zu trainieren“, erklärte er. In der heutigen Welt, in denen „Meinungen überall“ seien, gebe es die Ansicht, dass Filmkritik demokratisiert werden soll. Er finde jedoch, „dass die kritische Beurteilung von Filmen kein Instinkt sein sollte, sondern ein Beruf“, sagte der Regisseur.

Eine Fitnessrad-Trainerin, die sich in Nolans Erzählung offenbar wiedererkannt hat, meldete sich inzwischen auf Instagram zu Wort, wo sie Nolan und „Oppenheimer“ lobte und erklärte, den Film „Tenet“ aus dem Jahr 2020 einfach nicht verstanden zu haben.

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