Darum sollte man heute lieber nicht den Keller lüften
Kellerräume sollten regelmäßig gelüftet werden - aber nicht bei jeder Witterung. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Was Verbraucherschützer an warmen Sommertagen raten - und wann das Kellerfenster besser ganz zubleibt.
Landkreis. Es ist warm draußen - und deshalb eine gute Zeit endlich mal die Kellerräume gründlich zu lüften? Nicht unbedingt. Denn die vermeintlich frische Sommerluft kann das Schimmelrisiko im Keller sogar steigen lassen.
Der Grund dafür laut Verbraucherzentrale: Warme Außenluft enthält mehr Feuchtigkeit als die kühle Luft im Keller. Kühlt die Luft von draußen dann nach dem Lüften in den Kellerräumen ab, kann sich dort leicht überschüssige Feuchtigkeit an Wänden, Böden oder an der Decke niederschlagen. Und Feuchtigkeit heißt auch: Schimmelgefahr.
Die Verbraucherschützer raten deshalb, den Keller im Sommer nur dann zu lüften, wenn die Außenluft auch wirklich kühler ist als die Kellerluft - und zwar am besten kurz und knackig, also durch Stoß- statt Dauerlüften. An heißen Tagen hält man die Kellerfenster hingegen besser ganz geschlossen.
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Kartons weg von der Wand
Um Schimmel im Keller vorzubeugen, ist es außerdem eine gute Idee, die Luftfeuchtigkeit dort immer mal wieder mit einem Hygrometer zu kontrollieren. Idealerweise liegt sie nicht über 60 Prozent. Stößt gezieltes Lüften etwa an heißen Tagen an seine Grenzen, kann ein elektrischer Luftentfeuchter sinnvoll sein, so die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Doch Vorsicht: Die Geräte verbrauchen viel Strom und werden am besten nur angeschaltet, wenn sie auch wirklich gebraucht werden, die Luftfeuchtigkeit also tatsächlich zu hoch ist.
Sinnvoll außerdem: Kisten, Möbel und andere Dinge nicht direkt an der Kellerwand lagern. Damit die Luft gut zirkulieren kann, bleibt am besten auch der Kellerboden frei von Kartons und Co. (dpa/tmn)
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