Das TAGEBLATT hat eine neue Kultur-Redaktion
Die neue Kultur-Redaktion mit dem Stadeum-Chef Egon Ahrens (Zweiter von links): Mirja Martens, Kirsten Andrae und Sven Husung. Foto Stephan
Wenn eine geht und drei Neue kommen, hört sich das gewaltig an – ist es auch, denn nach dem altersbedingten Ausscheiden der langjährigen Kultur-Redakteurin Hannelore Aldag haben gleich drei neue Kultur-Autoren die Nachfolge angetreten. Natürlich auch, um neue Akzente zu setzen.
Stadeum-Chef Egon Ahrens war am Mittwoch der erste Kulturschaffende, der das Trio zum Erfahrungsaustausch eingeladen hatte. Natürlich auch, um zu erfahren, wer die Neuen im Kulturressort sind und wie die Arbeit aufgeteilt wird.
Die Arbeit: Die liegt in erster Linie bei Mirja Martens, die als Innendienst-Leiterin das Ressort managt, Termine verwaltet und die Kulturseiten für die Donnerstag-Ausgabe produziert. In enger Absprache mit dem neuen Kollegen Sven Husung, der als Volontär im Juli begonnen hat. Husung, ein gebürtiger Buxtehuder, hat unter anderem Kulturwissenschaften studiert. Auch Mirja Martens ist vom Fach, sie hat ein Studium der Literaturwissenschaft abgeschlossen und vor ihrer Baby-Pause als Redakteurin bei TAGEBLATT TV gearbeitet. Schon seit Jahresanfang im Boot ist die freie Autorin Kirsten Andrae, die als Reporterin und Rezensentin mittlerweile von allen kulturellen Schauplätzen im Verbreitungsgebiet berichtet hat. Das IMF in Buxtehude und das am Wochenende beginnende Holk-Fest in Stade stehen derzeit ganz oben auf der Agenda der erfahrenen Journalistin.
Insofern war das Gespräch mit Egon Ahrens mehr als ein Kennenlernen – es war auch ein Austausch der Erfahrungen. Die nicht ganz überraschende Erkenntnis: Stadeum und TAGEBLATT haben identische Zielgruppen. Ahrens weiß, dass ein Großteil seiner Besucher TAGEBLATT-Leser sind, umgekehrt weiß die Redaktion, wie wichtig die Berichterstattung über das Stadeum im Blatt ist.
Die künftige Linie: Das Bewährte bleibt, neue Akzente sollen gesetzt werden. Dazu gehört insbesondere die Ausweitung der Vorberichterstattung, um der Leserschaft mehr über die auftretenden Künstler zu bieten. Vorab-Interviews und Homestorys über die Künstler soll es vermehrt geben, aber auch Rezensionen von Konzerten und Auftritten von Künstlern, bevor sie im Stadeum auftreten. Die Frage von Egon Ahrens, was passiert, wenn so ein Künstler andernorts nicht wirklich überzeugt hat, beantwortete Mirja Martens mit vier Worten: „Dann schreiben wir es.“
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