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Pferdesport

Deutsches Dressur-Team bei WM auf Gold-Kurs

Frederic Wandres und Bluetooth zeigten eine überzeugende Leistung.

Frederic Wandres und Bluetooth zeigten eine überzeugende Leistung. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Die Dressur ist der erste Wettbewerb der Reit-WM in Aachen. Der Start des Teams um Rekordreiterin Isabell Werth ist vielversprechend. Raphael Netz und Frederic Wandres legen überzeugend vor.

Von dpa 11.08.2026, 18:20 Uhr
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Aachen. Das deutsche Dressur-Team liegt bei den Reit-Weltmeisterschaften in Aachen auf Gold-Kurs. Nach zwei von vier Paaren führt die Gastgeber-Mannschaft vor Dänemark. Die Startreiter Raphael Netz und Frederic Wandres sammelten im Grand Prix mehr Prozentpunkte als die Konkurrenten. Die Entscheidung fällt am Mittwochnachmittag.

„Die Ausgangsposition sieht gut aus“, kommentierte Bundestrainerin Monica Theodorescu. „Das waren gute Runden, aber es ist erst Halbzeit. Morgen geht es weiter.“ 

Debütant Netz freut sich über „ganz, ganz tolles Reitgefühl“

Für einen vielversprechenden Start hatte Debütant Raphael Netz gesorgt. Mit seinem ersten WM-Auftritt brachte der 27 Jahre alte Dressurreiter das deutsche Team mit seinem Pferd Camelot in Führung. 

„Es hat unheimlich viel Spaß gemacht“, kommentierte Netz sein WM-Debüt. „Wir hatten ein ganz, ganz tolles Reitgefühl. Camelot hat sich in diesem Hauptstadion noch einmal 15 Zentimeter größer gemacht, als er es sonst schon tut.“

Zweiter Reiter der deutschen Mannschaft war Team-Olympiasieger Frederic Wandres mit Bluetooth. Der 39 Jahre alte Profi zeigte die beste Prüfung des ersten Tages und baute die Führung des deutschen Teams weiter aus. 

Am Mittwoch gehen Katharina Hemmer mit Denoix und Rekordreiterin Isabell Werth mit Wendy an den Start. Die beiden Reiterinnen gehörten wie Wandres zum deutschen Team, das vor einem Jahr in Frankreich EM-Gold gewonnen hatte. Nur die drei besten Ergebnisse jeder Mannschaft zählen für die Wertung, das schwächste ist das Streichergebnis.

Weitere Dressurmedaillen gibt es am Freitag und Samstag in den zwei Einzelprüfungen Special und Kür. Geritten wird im größten Reitstadion der Welt mit 40.000 Plätzen, das am Dienstag noch nicht ausverkauft war.

Debütant Raphael Netz brachte Deutschland schon in Führung.

Debütant Raphael Netz brachte Deutschland schon in Führung. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Das deutsche Team will eine Medaille.

Das deutsche Team will eine Medaille. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

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