Dollerns Keeper vernagelt seinen Kasten
Christoph Wichern vom Dollerner SC.
Der Handball-Torhüter Christoph Wichern vom Dollerner SC hat beim Auswärtsspiel gegen Cadenberge nur 14 Gegentreffer kassiert. Damit hielt er das Spiel offen – und brachte vor allem die gegnerischen Außenspieler zur Verzweiflung.
Dank seiner Paraden gewann der DSC beim Regionsoberligisten mit 16:14. Wichern wohnt in Dollern, wo er auch in der Kommunalpolitik eingebunden ist, und trainiert dort die männliche A-Jugend. Seit der C-Jugend spielte der 28-Jährige beim VfL Fredenbeck. Später ging es zurück zu seinem Heimatverein.
„Der Mannschaftszusammenhalt ist vorbildlich, was sich dadurch zeigt, dass wir als Team nach dem Mittwochstraining unseren Grill anschmeißen und so die Gemeinschaft stärken“, sagt der Student der Uni Hamburg (Berufsschullehramt). Seine Spezialität sind lange Bälle auf die Außenspieler. Im Tor stand er letzte Woche selbst gegen die Außenspieler sicher, parierte sieben von acht Würfen. „Seine Paraden hielten das Spiel offen und motivierten unser gesamtes Team“, sagte Co-Trainer Harm Findörff.
Welches war Ihr schönstes Erlebnis auf dem Feld?
Als Aktiver der Einzug in das Landesfinale bei „Jugend trainiert für Olympia“ mit der Mannschaft des Athenaeums. Und als Jugendtrainer die Meisterschaft mit der männlichen E-Jugend 2019, als wir uns gegen Horneburg und Fredenbeck behaupten konnten.
Welches war Ihr schlimmstes Erlebnis?
Verletzungen meiner Mitspieler.
Wer ist Ihr Vorbild?
Ich habe als Kind immer die Deutsche Handballnationalmannschaft bei den Turnieren verfolgt. Und dort besonders Henning Fritz im Tor.
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