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Künstliche Intelligenz

EU-Parlament will KI für Nacktbilder verbieten

Die Abgeordneten wollen Opfer digitaler Gewalt schützen. (Symbolbild)

Die Abgeordneten wollen Opfer digitaler Gewalt schützen. (Symbolbild) Foto: Marcus Brandt/dpa

Kampf gegen Deepfakes: Die Abgeordneten des Europäisches Parlaments wollen KI-Systeme, die sexuell eindeutige Bilder oder Videos erstellen können, verbieten. Spruchreif ist das noch nicht.

Von dpa 26.03.2026, 13:50 Uhr
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Brüssel. Das Europäische Parlament will ein Verbot für bestimmte KI-Systeme, die künstliche Nacktbilder generieren können. Die Abgeordneten sprachen sich in Brüssel mit großer Mehrheit für ein Verbot von sogenannten Nudifier-Systemen aus, die Künstliche Intelligenz verwenden, um Bilder zu erstellen oder zu manipulieren, die sexuell explizit oder intim sind und einer identifizierbaren realen Person ähneln, ohne dass diese zugestimmt hat. 

KI-Systeme, die ihre Nutzer daran hindern, solche Bilder ohne Einwilligung zu erstellen, sollen nicht verboten werden. Bevor ein solches Verbot wirksam würde, muss erst eine Einigung mit den EU-Mitgliedstaaten getroffen werden. Die Staaten hatten sich vor kurzem für ein ähnliches Verbot ausgesprochen. 

EU hat bereits beschlossen: Deepfake-Weitergabe strafbar

Die Europäische Union hat bereits im Mai 2024 eine Richtlinie verabschiedet, die die nicht einvernehmliche Weitergabe von intimem oder manipuliertem Material - einschließlich Deepfakes - als strafbare Form von Cybergewalt einordnet. Die EU-Staaten müssen die Vorschriften bis Mitte Juni 2027 in nationales Recht umsetzen. 

Die Bundesregierung arbeitet seit einiger Zeit an einer Änderung im Strafgesetzbuch zum Thema digitale Gewalt. So soll unter anderem die unerlaubte Herstellung und Verbreitung von Nacktbildern und von KI-manipuliertem Material - sogenannte Deepfakes - bestraft werden.

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